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Nur das Spielzeug ihrer Mutter. Sophienlust 117 – Familienroman

Par : Isabell Rohde
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-1138-6
  • EAN9783740911386
  • Date de parution17/11/2016
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille341 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren. Ein lauer Sommerwind wehte Carlotta Hansen entgegen, als sie auf das alte Häuschen der Dörings zuschritt. Kein Laut rührte sich.
Es war so still, dass sie das zarte Geräusch der hin und her wiegenden Tulpenstengel wahrnehmen konnte. Carlotta sah sich um, bevor sie das Haus betrat. Der Garten der Dörings war wundervoll gepflegt, und der Rosenstock, der sich an der Hausmauer bis unter das tiefgezogene Dach emporrankte, zeigte die ersten Knospen. Es war Mai, und überall schien neues Leben zu erwachen. Auch hier, bei dem alten Ehepaar. Bevor Carlotta eintrat, klopfte sie heftig gegen die Holztür.
Dann öffnete sie diese und rief in den Flur hinein: »Frau Döring, ich bin es. Carlotta Hansen.« Sofort hörte sie schnelle Schritte. Die alte Dame eilte die Treppe herab. Sie war zierlich und schlank. Ihr weißes Haar war noch voll, ihre Augen strahlten in einem intensiven Blau. Aber als sie der jungen Sozialhelferin die Hände entgegenstreckte, ging nicht mehr so viel Lebensfreude von ihr aus wie sonst. »Kommen Sie, Carlotta.
Kommen Sie in die Küche. Ich habe einen Kaffee gekocht. Den trinken Sie doch so gern. Und Kuchen habe ich auch.« Fürsorglich tätschelte sie die Hand der jungen Frau und zog sie mit sich. In der Küche hingen rot-weiß karierte Gardinen. Aus dem gleichen Stoff war die Tischdecke. Das dunkelbraune Keramikgeschirr darauf wirkte äußerst gemütlich. Und ein selbstgebackener Marmorkuchen prangte in der Mitte des Tisches. »Aber Frau Döring, wie viel Arbeit haben Sie sich wieder gemacht! Sie sollten nicht so viele Umstände machen.
Jetzt, da ihr Mann aus dem Krankenhaus zurück