Nouveauté

Nil, Stein und Ewigkeit. Staatsmacht, göttliche Ordnung und das Verwaltungsgenie des pharaonischen Ägypten

Par : Mara Steinwald
Offrir maintenant
Ou planifier dans votre panier
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
  • Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
  • Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
  • Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
Logo Vivlio, qui est-ce ?

Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement

Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
C'est si simple ! Lisez votre ebook avec l'app Vivlio sur votre tablette, mobile ou ordinateur :
Google PlayApp Store
  • Nombre de pages513
  • FormatePub
  • ISBN978-3-565-63393-7
  • EAN9783565633937
  • Date de parution11/08/2026
  • Protection num.pas de protection
  • Taille1 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurEmphaloz Publishing House

Résumé

Es gibt Reiche, die durch Gewalt bestehen, und solche, die durch Ordnung überleben. Ägypten war beides - doch was es von allen anderen Zivilisationen der Alten Welt unterschied, war die Fähigkeit, Gewalt und Ordnung so vollständig in ein theologisches System zu integrieren, dass der Staat selbst zum Ausdruck kosmischer Notwendigkeit wurde. Ma'at, das Prinzip der Wahrheit, des Ausgleichs und der kosmischen Proportion, war keine abstrakte Tugend.
Sie war das operative Fundament der pharaonischen Herrschaft. Der Pharao regierte nicht als Despot, der Gott beanspruchte - er regierte als Garant eines Gleichgewichts, dessen Zusammenbruch alle bedrohte: Ernte, Flut, gesellschaftlicher Zusammenhalt, himmlische Ordnung. Diese Konstruktion besaß eine innere Logik von außerordentlicher Stabilität. Wer den König herausforderte, störte nicht nur die politische Ordnung - er gefährdete das Universum.
In keiner anderen Hochkultur der Antike war die Legitimation von Macht derart nahtlos in die Struktur des Alltags eingebettet. Der Tempel war Verwaltungszentrale und Gotteshaus zugleich. Die Steuerliste war ein religiöses Dokument. Der Schreiber war Werkzeug des göttlichen Willens. Darunter lag ein Staatsapparat, der an Präzision seinesgleichen suchte.
Sie schreibt über historische Lektionen, praktisches Denken im Geschäftsleben und persönliches Wachstum in einem prägnanten und fundierten Stil.