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Liebe kennt kein Vergessen - Unveröffentlichter Roman. Der neue Dr. Laurin 90 – Arztroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-98757-333-0
- EAN9783987573330
- Date de parution10/01/2023
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille212 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knüpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an.
Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt.
Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten.
Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen. Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert. »Schneiden kann sie ja, das steht fest, und ein hübscher Anblick ist sie noch dazu« , befand Anja Wissing. Sie saß mit ihrer Angestellten Cornelia Ebel, die über die Jahre auch ihre Freundin geworden war, im Hinterzimmer des Friseursalons Wissing, wo die beiden Frauen, wenn ihre Zeit es erlaubte, den Mittagsimbiss zu sich nahmen und anschließend noch einen Kaffee tranken.
Oft genug war es die einzige Pause des Tages, die diesen Namen verdiente, und selbst die war in den letzten Wochen immer öfter ausgefallen. »Dass sie so zurückhaltend war bei der Vorstellung, fand ich auch angenehm« , fuhr Anja fort. »Viel Hoffnung habe ich trotzdem nicht, Corny, dass es mit ihr besser läuft als mit den anderen.« »Ich schon« , erwiderte Cornelia ungerührt. »Klar, wir haben keine guten Erfahrungen gemacht in den letzten Jahren, aber irgendwann müssen wir auch mal Glück haben.« Anja warf ihr einen skeptischen Blick zu.
»Das ist kein Naturgesetz« , widersprach sie. »Dass man irgendwann Glück hat, meine ich. Und erinnere dich bitte an die vielen hoffnungsvollen Gespräche, die wir geführt haben, an all die eifrigen jungen Frauen und wenigen jungen Männer, die hier vor uns gesessen und beteuert haben, hier zu arbeiten sei genau das, was sie sich immer erträumt hätten. Und dann? Was ist daraus geworden? Die Schnellste war nach drei Tagen weg, die Langsamste hat immerhin sechs Wochen durchgehalten.
Bei den Männern waren es, wenn ich mich richtig erinnere, im Schnitt zwei Wochen, bis sie fanden, so hätten sie sich das nicht vorgestellt, die Arbeit hier sei viel zu anstrengend für sie: immer freundlich sein, auf Kundinnen und Kunden eingehen, auch wenn diese vielleicht gerade einen schlechten Tag haben - und so viele alte Leute hier, mit denen sie nicht richtig umzugehen wissen.« Anja seufzte.
Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen. Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert. »Schneiden kann sie ja, das steht fest, und ein hübscher Anblick ist sie noch dazu« , befand Anja Wissing. Sie saß mit ihrer Angestellten Cornelia Ebel, die über die Jahre auch ihre Freundin geworden war, im Hinterzimmer des Friseursalons Wissing, wo die beiden Frauen, wenn ihre Zeit es erlaubte, den Mittagsimbiss zu sich nahmen und anschließend noch einen Kaffee tranken.
Oft genug war es die einzige Pause des Tages, die diesen Namen verdiente, und selbst die war in den letzten Wochen immer öfter ausgefallen. »Dass sie so zurückhaltend war bei der Vorstellung, fand ich auch angenehm« , fuhr Anja fort. »Viel Hoffnung habe ich trotzdem nicht, Corny, dass es mit ihr besser läuft als mit den anderen.« »Ich schon« , erwiderte Cornelia ungerührt. »Klar, wir haben keine guten Erfahrungen gemacht in den letzten Jahren, aber irgendwann müssen wir auch mal Glück haben.« Anja warf ihr einen skeptischen Blick zu.
»Das ist kein Naturgesetz« , widersprach sie. »Dass man irgendwann Glück hat, meine ich. Und erinnere dich bitte an die vielen hoffnungsvollen Gespräche, die wir geführt haben, an all die eifrigen jungen Frauen und wenigen jungen Männer, die hier vor uns gesessen und beteuert haben, hier zu arbeiten sei genau das, was sie sich immer erträumt hätten. Und dann? Was ist daraus geworden? Die Schnellste war nach drei Tagen weg, die Langsamste hat immerhin sechs Wochen durchgehalten.
Bei den Männern waren es, wenn ich mich richtig erinnere, im Schnitt zwei Wochen, bis sie fanden, so hätten sie sich das nicht vorgestellt, die Arbeit hier sei viel zu anstrengend für sie: immer freundlich sein, auf Kundinnen und Kunden eingehen, auch wenn diese vielleicht gerade einen schlechten Tag haben - und so viele alte Leute hier, mit denen sie nicht richtig umzugehen wissen.« Anja seufzte.























