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Einsam und ein Herz voller Sehnsucht. Der kleine Fürst 338 – Adelsroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-98757-873-1
- EAN9783987578731
- Date de parution27/06/2023
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille192 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen.
"Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.
Der Fahrtwind warf der Baroneß immer wieder eine Locke ins Gesicht.
Im Sonnenlicht glänzte ihr Haar wie rotflüssiges Gold. Vergeblich bemühte sie sich, die Frisur einigermaßen in Ordnung zu halten. Also zog sie das Fenster im schnell fahrenden Eisenwahnwagen höher. »Darf ich ihnen helfen?« hörte sie neben sich eine dunkle, volle Stimme fragen. Schon wollte sie dankend ablehnen, weil sie es gewohnt war, daß Männer beinahe jede Chance nutzten, um ihre Bekanntschaft zu machen.
Als sie jedoch in das lächelnde Gesicht eines weißhaarigen älteren Herrn blickte, nahm sie dankend an. Er schob also das Fenster mit einem kräftigen Ruck zu. »Danke« , sagte Baroneß Carola von Zellenau. Der Blick aus ihren hellgrünen Augen verwirrte sogar den Weißhaarigen, was sie bestimmt nicht beabsichtigt hatte. Sie tat nichts dazu, aber ihre schlichte, fast klassige Schönheit und der Charme ihres freundlichen Wesens wirkten zauberhaft.
Rasch fragte sie noch: »Bis Rosenberg sind es noch drei Stationen?« »Die nächste mitgerechnet« , antwortete der Herr in dem dezenten dunkelgrauen Anzug ganz präzise. Die Baroneß bedankte sich. Beinahe wäre dieses kleine Gespräch wieder versandet, aber unvermittelt erkundigte sich der Weißhaarige: »Darf ich fragen, ob Sie in Rosenberg aussteigen werden? Ein etwas voreiliger Sommergast?« Baroneß Carola antwortete mit einem kleinen Lachen.
Im Sonnenlicht glänzte ihr Haar wie rotflüssiges Gold. Vergeblich bemühte sie sich, die Frisur einigermaßen in Ordnung zu halten. Also zog sie das Fenster im schnell fahrenden Eisenwahnwagen höher. »Darf ich ihnen helfen?« hörte sie neben sich eine dunkle, volle Stimme fragen. Schon wollte sie dankend ablehnen, weil sie es gewohnt war, daß Männer beinahe jede Chance nutzten, um ihre Bekanntschaft zu machen.
Als sie jedoch in das lächelnde Gesicht eines weißhaarigen älteren Herrn blickte, nahm sie dankend an. Er schob also das Fenster mit einem kräftigen Ruck zu. »Danke« , sagte Baroneß Carola von Zellenau. Der Blick aus ihren hellgrünen Augen verwirrte sogar den Weißhaarigen, was sie bestimmt nicht beabsichtigt hatte. Sie tat nichts dazu, aber ihre schlichte, fast klassige Schönheit und der Charme ihres freundlichen Wesens wirkten zauberhaft.
Rasch fragte sie noch: »Bis Rosenberg sind es noch drei Stationen?« »Die nächste mitgerechnet« , antwortete der Herr in dem dezenten dunkelgrauen Anzug ganz präzise. Die Baroneß bedankte sich. Beinahe wäre dieses kleine Gespräch wieder versandet, aber unvermittelt erkundigte sich der Weißhaarige: »Darf ich fragen, ob Sie in Rosenberg aussteigen werden? Ein etwas voreiliger Sommergast?« Baroneß Carola antwortete mit einem kleinen Lachen.























