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Ein Unfall für die Liebe. Der kleine Fürst 170 – Adelsroman

Par : Viola Maybach
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-2317-4
  • EAN9783740923174
  • Date de parution03/11/2017
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille168 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. »Angelika, das muss endlich aufhören!« Baronin Sofia von Kant betrat den Grauen Salon von Schloss Sternberg mit allen Anzeichen mühsam gezügelter Erregung.
»Wenn du Interviews geben musst, in Ordnung, aber bitte nicht auf dem Schlossgelände. Verabrede dich mit Reportern und Journalisten woanders, wir legen Wert auf unsere Privatsphäre, das dürfte dir bekannt sein.« Angelika Gräfin Maritz hatte beim Eintreten ihrer Schwester nur flüchtig den Kopf gehoben. Jetzt erst sah Sofia, dass Angelika wieder einmal telefonierte, doch sie erkannte offenbar, dass es im Augenblick Wichtigeres gab als dieses Telefonat.
»Entschuldigen Sie bitte, ich muss Schluss machen, ich melde mich wieder. Ja, ganz bestimmt.« Mit einem energischen Knopfdruck beendete Angelika das Gespräch. Sie und Sofia sahen sich nicht ähnlich. Sofia war eine hübsche Blondine mit weichen Zügen und freundlichen Augen. Auch Angelika war blond, doch ihr Profil war scharf geschnitten, um ihren Mund lag ein herrischer Zug, ihr Blick war eher durchdringend.
Mitte Vierzig war sie jetzt, einige Jahre älter als Sofia. Gut verstanden hatten sich die Schwestern noch nie, doch seit Angelika auf Schloss Sternberg zu Besuch war und sich dieser Besuch von Woche zu Woche verlängerte, ohne dass ein Ende absehbar gewesen wäre, gerieten sie immer öfter aneinander. »Ich tue, was ich kann« , sagte die Gräfin unwillig. »Es ist nicht meine Schuld, dass die Journalisten in Deutschland so aufdringlich sind.
Ich sage immer und überall, dass sie hier nichts zu suchen haben. Aber du machst mich ja sowieso für alles verantwortlich, was schiefläuft in letzter Zeit.« Sofia setzte sich ihr gegenüber. »Das stimmt doch