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Die kleine Intrigantin. Sophienlust 288 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-4947-1
- EAN9783740949471
- Date de parution28/05/2019
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille191 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
»Henrik, kannst du nicht eine Minute still sitzen?« Es kam selten vor, daß Alexander von Schoenecker einmal die Geduld verlor.
Diesmal war es sein neunjähriger Sohn, der ihn so weit gebracht hatte. Seit Beginn des Mittagessens rutschte Henrik auf der Sitzfläche seines Stuhls herum und scharrte mit den Füßen. »Immer auf die Kleinen« , maulte Henrik. Er warf seiner Mutter einen um Beistand bittenden Blick zu, aber Denise dachte nicht daran, ihrem Mann in den Rücken zu fallen. »Das hat damit nicht das geringste zu tun, Henrik« , sagte Denise streng.
»Du bist alt genug, um dich bei Tisch gesittet zu benehmen. Wenn die kleine Heidi so herumwackelt, dann will ich nichts sagen, aber bei dir sollte man langsam erwarten können, daß du still sitzen kannst.« »Wenn das Essen auch wieder so lange dauert« , erwiderte Henrik aufsässig. »Ich wäre schon längst fertig, wenn ich allein essen würde, Nick...« »Möchtest du gern allein essen, Sohnemann?« fragte Alexander.
»Wenn du es wünscht, so kannst du ab heute abend ganz allein auf deinem Zimmer essen. Allerdings kann ich mir vorstellen, daß du das sehr bald langweilig findest.« »Henrik hat es heute ziemlich eilig« , sprang nun der sechzehnjährige Dominik von Wellentin-Schoenecker seinem Bruder bei.
Diesmal war es sein neunjähriger Sohn, der ihn so weit gebracht hatte. Seit Beginn des Mittagessens rutschte Henrik auf der Sitzfläche seines Stuhls herum und scharrte mit den Füßen. »Immer auf die Kleinen« , maulte Henrik. Er warf seiner Mutter einen um Beistand bittenden Blick zu, aber Denise dachte nicht daran, ihrem Mann in den Rücken zu fallen. »Das hat damit nicht das geringste zu tun, Henrik« , sagte Denise streng.
»Du bist alt genug, um dich bei Tisch gesittet zu benehmen. Wenn die kleine Heidi so herumwackelt, dann will ich nichts sagen, aber bei dir sollte man langsam erwarten können, daß du still sitzen kannst.« »Wenn das Essen auch wieder so lange dauert« , erwiderte Henrik aufsässig. »Ich wäre schon längst fertig, wenn ich allein essen würde, Nick...« »Möchtest du gern allein essen, Sohnemann?« fragte Alexander.
»Wenn du es wünscht, so kannst du ab heute abend ganz allein auf deinem Zimmer essen. Allerdings kann ich mir vorstellen, daß du das sehr bald langweilig findest.« »Henrik hat es heute ziemlich eilig« , sprang nun der sechzehnjährige Dominik von Wellentin-Schoenecker seinem Bruder bei.























