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Zum Sterben verurteilt?. Kurfürstenklinik 70 – Arztroman

Par : Nina Kayser-Darius
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-2556-7
  • EAN9783740925567
  • Date de parution06/02/2018
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille188 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Mit den spannenden Arztromanen um die "Kurfürstenklinik" präsentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und dabei warmherzig und ergreifend erzählt. Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist. Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist.
100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich. Das Flugzeug hatte Madras vor etwa einer Stunde verlassen. Mariana Söller spähte aus dem Fenster in die dunkle Nacht hinaus. Ein sehr langer Flug lag vor ihr, aber die Vorstellung schreckte sie nicht. Sie liebte das Fliegen, das war schon immer so gewesen. Sie fand es aufregend. Und sie hatte so wunderbare Wochen hinter sich, von denen sie in aller Ruhe träumen konnte. »Haben Sie Urlaub in Indien gemacht?« fragte ihr Sitznachbar. Sie wandte sich ihm zu, er war zum Glück ausgesprochen nett.
Sie hatten schon ein paar Worte miteinander gewechselt, und bei der Gelegenheit war ihr aufgefallen, daß er eine angenehme Stimme und schöne Augen hatte. Beides fand sie wichtig. Er war blond und blauäugig und damit eigentlich nicht ihr Typ, denn ihr gefielen Dunkelhaarige besser. Die Inder zum Beispiel waren schöne Menschen, das hatte sie ja jetzt mit eigenen Augen gesehen! Aber der Mann neben ihr mit seinen hellblonden Haaren sah auch sehr gut aus, das mußte man ihm lassen. »Nein« , antwortete sie.
»Ich bin Textildesignerin und war deshalb in Indien. Dort werden traumhaft schöne Stoffe hergestellt, das hat mich interessiert. Ich habe meine Ausbildung gerade erst abgeschlossen und fand, daß jetzt die beste Gelegenheit für eine solche Reise ist.« »Ich verstehe« , sagte er lächelnd. »Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?« Unwillkürlich strahlte sie. Sie wußte nicht, wie sehr sie sich in diesem Augenblick veränderte, aber Clemens Zielke, ihrem Sitznachbarn, entging das durchaus nicht.
Staunend stellte er fest, daß es unmöglich war, sich ihrer Ausstrahlung zu entziehen, wenn ihre braunen Augen so leuchteten, wie