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Zerstörte Träume. Sophienlust, wie alles begann 19 – Familienroman

Par : Marietta Brem
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-1495-0
  • EAN9783740914950
  • Date de parution20/09/2022
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille214 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Wir lernen die Geschichte kennen, die einmal dazu führen wird, dass es, viele Jahre später, zur Gründung von 'Sophienlust' kommen wird. Der Weg dahin schildert eine ergreifende, spannende Familiengeschichte, die sich immer wieder, wenn keiner damit rechnet, dramatisch zuspitzt und dann wieder die schönste Harmonie der Welt ausstrahlt. Das Elternhaus Montand ist markant - hier liegen die Wurzeln für das spätere Kinderheim, aber das kann zu diesem frühen Zeitpunkt noch keiner ahnen. Eine wundervolle Vorgeschichte, die die Herzen aller Sophienlust-Fans höherschlagen lässt. »So kann es nicht weitergehen mit dir, Liebes.
Ich mache mir große Sorgen um dich. Seit du diesen Thomas kennst, bist du nicht mehr das fröhliche Mädchen, das du jetzt achtzehn Jahre lang gewesen bist.« Eva Montand beobachtete schon eine ganze Weile ihre bildhübsche Tochter, die ganz in Gedanken versunken von einem Fenster zum anderen wanderte. Dann blieb sie wieder stehen, schaute hinaus, doch man konnte ihr anmerken, dass sie nichts wahrnahm von dem, was im Garten vor sich ging.
»Bist du sicher, dass sich der Aufwand für diesen Mann lohnt?« Denise drehte sich langsam um und blickte ihre Mutter traurig an. Ihre schönen Augen hatten den Glanz verloren, und ihre sonst meist zu einem dicken Zopf geflochtenen Haare hingen offen und halbzerzaust bis weit über ihre schmalen Schultern. Wer sie früher, also vor der Zeit mit Thomas, gekannt hatte, dem bot sie jetzt ein Bild des Jammers.
»Sag doch was, Denise.« Evas Stimme zitterte ein wenig. »Was hat er denn gesagt? Er hat doch angerufen.« Sie hielt den Atem an und wartete gespannt, ob Denise etwas erzählte. »Bitte, ich mach' mir Sorgen um dich.« Eva war so ziemlich am Ende mit ihrem Latein. Sie hatte immer gedacht, sie sei eine gute Lehrerin und Mutter und könnte sich sehr gut in Kinder einfühlen. Bei ihrer eigenen Tochter jedoch versagte offensichtlich alles an Wissen und Erfahrungen, was sie bis jetzt gesammelt hatte.
»Musst du nicht, Mamsi« , wiegelte das junge Mädchen ab.
Das Schweigen der Krabben
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Marietta Brem
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