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Zarco räumt auf. Die großen Western 201

Par : Frank Callahan
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-1921-4
  • EAN9783740919214
  • Date de parution20/06/2017
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille249 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Der Autor steht für einen unverwechselbaren Schreibstil. Er versteht es besonders plastisch spannende Revolverduelle zu schildern und den ewigen Kampf zwischen einem gesetzestreuen Sheriff und einem Outlaw zu gestalten. Er scheut sich nicht detailliert zu berichten, wenn das Blut fließt und die Fehde um Recht und Gesetz eskaliert. Diese Reihe präsentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn über Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land für sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung.
Lust auf Prärieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen). Schüsse peitschten durch die Nacht und rissen Zarco aus seinem leichten Schlummer. Das Halbblut war von einer Sekunde zur anderen hellwach. Sein Morgan-Hengst schnaubte leise. In den Baumwipfeln, unter denen Zarco sein kleines Camp aufgeschlagen hatte, säuselte der Wind. Dunkle Wolken zogen von Westen herauf und verschlangen die funkelnden Sterne. Erneut donnerten Schüsse durch die nächtliche Stille.
Zarco sprang auf, rückte den Revolvergurt zurecht und packte seine Schlafdecke. Nachdem er dem Rapphengst den Sattelgurt festgezurrt hatte, schwang er sich auf den Pferderücken. Er lauerte in die Nacht und fragte sich, was die Schüsse bedeuteten. Kaltes Mondlicht brach sich auf dem breitflächigen Gesicht des Halbbluts. Zarco hielt sich seit einigen Tagen in Oregon auf. Ohne Ziel durchstreifte er das weite, dünn besiedelte Land. Zarco wußte, daß sich nur wenige Meilen von seinem nächtlichen Lager entfernt eine kleine Stadt befand, die Baker hieß.
Er wollte der kleinen Ortschaft bei Tageslicht einen Besuch abstatten, um sich mit Proviant und anderen lebensnotwendigen Dingen zu versorgen. Wieder fiel ein Schuß, dann herrschte eine fast unheimliche Stille, die kurz darauf vom schrillen Schrei eines jagenden Nachtfalken durchbrochen wurde. Zarco trieb seinen Morgan-Hengst härter an. Um ihn her war unwegsames Gelände. Riesige Laub- und Tannenwälder bedeckten die Hügel und Berge.
Saftiges Gras wuchs in den Tälern. Hundert Yards entfernt sah Zarco das graue Band einer ausgefahrenen Poststraße. Er fühlte feinen Staub auf seiner Zunge, als er weiterritt. Der erfahrene Westmann wußte, daß hier vor noch nicht allzu langer Zeit eine Stage Coach entlanggefahren war. Die Schüsse konnten nur bedeuten, daß die Postkutsche überfallen worden war. Zarco blickte