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Von Bäumen, Menschen und der Zeit. Essays und Lyrik
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- Nombre de pages252
- FormatePub
- ISBN978-3-7693-3148-6
- EAN9783769331486
- Date de parution06/01/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille26 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Von Bäumen, Menschen und der Zeit
Was hat der Mensch mit Bäumen gemeinsam? Dieser Frage will ich in meinem Buch nachgehen. Lebensbäume werden in den Weltreligionen verwendet. Der Lebensbaum des Einzelnen ist der Stammbaum, in dem wir uns als Einzelne wiederfinden, in dem wir verbunden sind in einer Kette von Menschen vor und nach uns. Bäume tragen, ertragen Schicksale wie wir. Sie haben ein großes Lebens- und Leidenspotenzial.
Bäume blühen, tragen Frucht, überstehen Wind und Wetter, sind Vorbilder für uns Menschen bezüglich der Resilienz, der Widerstandskraft. Im Leben der Bäume erkennen wir unser eigenes Leben als zyklisch, im Zyklus der Jahreszeiten den Zyklus unseres Lebens. Der Baum ist wie der Mensch Teil der Natur, ohne ihn ist Zivilisation nicht denkbar. Und so spielt der Baum auch in der Kunst eine große Rolle, etwa bei Malern wie Caspar David Friedrich, Paul Cézanne, Edvard Munch, Paul Klee oder Piet Mondrian.
Der Baum steht zuweilen stellvertretend für den Menschen. In der Skulptur kommt es zu hybriden Darstellungen, die in die Abstraktion führen können. Während das Leben des einzelnen Menschen einem Wimpernschlag der Erdgeschichte gleicht, leben Bäume in anderen Zeiträumen. Das Erleben der Zeit ist dem Menschen wesentlich. Die mechanische Uhr stellt einen Einbruch dar, der Strukturierung bringt, aber auch Einengung.. Der Mensch wird in Schöpfungsgeschichten häufig mit Bäumen in Beziehung gebracht, in der Bibel, in der nordischen Mythologie.
Im Gilgamesch-Epos spielt der Baum als schützenswert eine zentrale Rolle. Dantes Divina Comedia beginnt in einem Wald. Der ist auch häufig Schauplatz eines Märchens wie Hänselund Gretel. In Ostanatolien wird der Reisende eine Nähe der christlichen Tradition mit der islamischen Steinkunst erkennen. Was uns Ostanatolien lehrt In Stein gehauene, filigrane Motive: christliche Tradition eigenstädig verknüoft mit islamischen Elementen. Berührung der Kulturen, Annäherung an Ursprung. Ach, wüchse ein Begreifen: Nathans Ring und ein jeder verhalte sich so, als sei er ein Teil einer größeren Wahrhait.
Bäume blühen, tragen Frucht, überstehen Wind und Wetter, sind Vorbilder für uns Menschen bezüglich der Resilienz, der Widerstandskraft. Im Leben der Bäume erkennen wir unser eigenes Leben als zyklisch, im Zyklus der Jahreszeiten den Zyklus unseres Lebens. Der Baum ist wie der Mensch Teil der Natur, ohne ihn ist Zivilisation nicht denkbar. Und so spielt der Baum auch in der Kunst eine große Rolle, etwa bei Malern wie Caspar David Friedrich, Paul Cézanne, Edvard Munch, Paul Klee oder Piet Mondrian.
Der Baum steht zuweilen stellvertretend für den Menschen. In der Skulptur kommt es zu hybriden Darstellungen, die in die Abstraktion führen können. Während das Leben des einzelnen Menschen einem Wimpernschlag der Erdgeschichte gleicht, leben Bäume in anderen Zeiträumen. Das Erleben der Zeit ist dem Menschen wesentlich. Die mechanische Uhr stellt einen Einbruch dar, der Strukturierung bringt, aber auch Einengung.. Der Mensch wird in Schöpfungsgeschichten häufig mit Bäumen in Beziehung gebracht, in der Bibel, in der nordischen Mythologie.
Im Gilgamesch-Epos spielt der Baum als schützenswert eine zentrale Rolle. Dantes Divina Comedia beginnt in einem Wald. Der ist auch häufig Schauplatz eines Märchens wie Hänselund Gretel. In Ostanatolien wird der Reisende eine Nähe der christlichen Tradition mit der islamischen Steinkunst erkennen. Was uns Ostanatolien lehrt In Stein gehauene, filigrane Motive: christliche Tradition eigenstädig verknüoft mit islamischen Elementen. Berührung der Kulturen, Annäherung an Ursprung. Ach, wüchse ein Begreifen: Nathans Ring und ein jeder verhalte sich so, als sei er ein Teil einer größeren Wahrhait.






















