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Von Angst gehetzt. Die großen Western 359

Par : Frank Wells
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-98986-543-3
  • EAN9783989865433
  • Date de parution18/06/2024
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille238 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Der Autor steht für einen unverwechselbaren Schreibstil. Er versteht es besonders plastisch spannende Revolverduelle zu schildern und den ewigen Kampf zwischen einem gesetzestreuen Sheriff und einem Outlaw zu gestalten. Er scheut sich nicht detailliert zu berichten, wenn das Blut fließt und die Fehde um Recht und Gesetz eskaliert. Diese Reihe präsentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn über Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land für sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung.
Lust auf Prärieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen). Alan Bollyson hätte den Mord verhindern können, der vor seinen Augen geschah. Den Mord, der das County in den Strudel des Verderbens stürzte. Aber Bollyson war nicht der Mann, der in dieses raue Land passte. Gewiß, er war hier geboren und aufgewachsen, doch von Kindheit an saß Angst in seinen Gebeinen.
Seit jenem Tage, als die Mutter im Pfeilhagel der Indianer starb, unmittelbar neben ihm. Manchmal, wenn er jetzt tief in den Hügeln saß und vor sich hinträumte, standen die schrecklichen Bilder der Vergangenheit auf und bedrängten ihn. Die gebrochenen Augen der Mutter, das teuflische Geheul der Indianer, das Donnern der Gewehre. Dann sah er auch das harte Gesicht des Vaters wieder, den er gefürchtet und dem er sich gebeugt hatte.
Auch als der ihn zur Ehe mit der ungeliebten Calla gezwungen hatte. Sie führte das Regiment im Haus, und Alan stahl sich davon, sooft es nur anging. Das Leben lag vor ihm wie eine trostlose Wüste - deshalb flüchtete er sich in Träume, die ihn weit wegführten, über die Hügel hinweg in ein besseres Land. Die beiden Reiter nahm er erst wahr, als ihre Stimmen über den Fluss herüberwehten. Dug Carner und Red Viol.
Unwillkürlich duckte sich Alan Bollyson tiefer in die Mulde hinter den duftenden Salbeibüschen. Dug Carner war der Letzte, dem er begegnen mochte. Er verkörperte jene Gewalttätigkeit, die er so hasste und der er sich wehrlos ausgeliefert fühlte. Der Cowboy Red Viol war ein schlitzohriges Subjekt, dem man nicht von hier bis da trauen konnte. Die Männer hielten am Fluss. Während Viol die Pferde saufen ließ, kletterte sein Boss Carner den Hang zum Weg hinauf.
Er sah aus, als erwarte er jemanden.