Die Schelde hat kein Gedächtnis.
Das glaubt man, wenn man sie nicht kennt.
Sie fließt durch Gent, durch Antwerpen, hinaus zur Nordsee, träge und braun, ein Fluss, der mehr Handel gesehen hat als Geschichte - oder so scheint es, von der Kaimauer aus, an einem gewöhnlichen Tag.
Aber die Schelde hat alles, was man ihr gegeben hat. Sie hat die Schiffe, die Ladungen, die Männer, die an ihren Ufern gearbeitet haben.
Sie hat das, was man ihr anvertraute, weil man sonst keinen Ort hatte.
Manchmal ist das, was man ihr gibt, ein Versprechen. Ein Koffer, ein Brief, drei Worte, geschrieben in der Dunkelheit, bevor die Tür aufgebrochen wird.
Achtzig Jahre sind dem Fluss egal. Er hält, was ihm gegeben wird. Er gibt zurück, wenn jemand fragt.
Es muss nur jemand fragen.
Die Schelde hat kein Gedächtnis.
Das glaubt man, wenn man sie nicht kennt.
Sie fließt durch Gent, durch Antwerpen, hinaus zur Nordsee, träge und braun, ein Fluss, der mehr Handel gesehen hat als Geschichte - oder so scheint es, von der Kaimauer aus, an einem gewöhnlichen Tag.
Aber die Schelde hat alles, was man ihr gegeben hat. Sie hat die Schiffe, die Ladungen, die Männer, die an ihren Ufern gearbeitet haben.
Sie hat das, was man ihr anvertraute, weil man sonst keinen Ort hatte.
Manchmal ist das, was man ihr gibt, ein Versprechen. Ein Koffer, ein Brief, drei Worte, geschrieben in der Dunkelheit, bevor die Tür aufgebrochen wird.
Achtzig Jahre sind dem Fluss egal. Er hält, was ihm gegeben wird. Er gibt zurück, wenn jemand fragt.
Es muss nur jemand fragen.