Der Wesel-Datteln-Kanal hat kein Gedächtnis.
Das glaubt man, wenn man ihn nicht kennt.
Er fließt westwärts, sechzig Kilometer, ohne Pause, ohne Rücksicht, ohne das, was Menschen Erinnerung nennen. Er ist einfach da. Er war es, bevor man ihn brauchte. Er ist es, wenn man ihn nicht braucht.
Aber der Kanal hat alles, was auf ihn gelegt wurde. Er hat die Schiffe, die auf ihm fuhren. Er hat die Ladungen, die sie trugen.
Er hat die Menschen, die auf ihm arbeiteten und die manchmal nicht zurückkamen.
Er hat das, was auf seinem Grund liegt.
Dreißig Jahre, oder achtzig, oder mehr: Das ist dem Kanal egal. Er hält, was ihm gegeben wird. Er gibt zurück, wenn jemand fragt.
Es muss nur jemand fragen.
Der Wesel-Datteln-Kanal hat kein Gedächtnis.
Das glaubt man, wenn man ihn nicht kennt.
Er fließt westwärts, sechzig Kilometer, ohne Pause, ohne Rücksicht, ohne das, was Menschen Erinnerung nennen. Er ist einfach da. Er war es, bevor man ihn brauchte. Er ist es, wenn man ihn nicht braucht.
Aber der Kanal hat alles, was auf ihn gelegt wurde. Er hat die Schiffe, die auf ihm fuhren. Er hat die Ladungen, die sie trugen.
Er hat die Menschen, die auf ihm arbeiteten und die manchmal nicht zurückkamen.
Er hat das, was auf seinem Grund liegt.
Dreißig Jahre, oder achtzig, oder mehr: Das ist dem Kanal egal. Er hält, was ihm gegeben wird. Er gibt zurück, wenn jemand fragt.
Es muss nur jemand fragen.