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Sie könnte seine Tochter sein. Der Arzt vom Tegernsee 12 – Arztroman

Par : Laura Martens
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-3465-1
  • EAN9783740934651
  • Date de parution02/10/2018
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille175 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Dr. Baumann ist ein echter Menschenfreund, rund um die Uhr im Einsatz, immer mit einem offenen Ohr für die Nöte und Sorgen seiner Patienten, ein Arzt und Lebensretter aus Berufung, wie ihn sich jeder an Leib und Seele Erkrankte wünscht. Seine Praxis befindet sich in Deutschlands beliebtestem Reiseland, in Bayern, wo die Herzen der Menschen für die Heimat schlagen. Der ideale Schauplatz für eine besondere, heimatliches Lokalkolorit vermittelnde Arztromanserie, die ebenso plastisch wie einfühlsam von der beliebten Schriftstellerin Laura Martens erzählt wird. Immer häufiger mußte Nadine Sutterer stehenbleiben.
Ihre Füße schmerzten, was kein Wunder war, denn es war heute ihr erster Arbeitstag. Energisch blies sie sich eine blonde Locke aus der Stirn, dann hastete sie auf den hintersten Tisch zu, von wo bereits wieder nach der Bedienung gerufen wurde. Nadine zauberte ein Lächeln auf ihr Gesicht, holte den Block hervor und fragte freundlich: »Darf es noch etwas sein?« Sie notierte das Bestellte und ging weiter zum Nebentisch.
Seit Stunden ging dies schon so. Es gab keine Pause, kaum erhoben sich Gäste von einem Tisch, so trafen schon wieder neue ein. Nun, sie war selbst schuld. Ihre Mutter hatte sie gewarnt, doch sie wollte endlich ihr eigenes Geld verdienen, und dies nicht im Geschäft ihrer Mutter. »Wenn du willst, kannst du jetzt eine Pause machen.« Nadine sah von ihrem Block auf. Eine Kollegin, die sie am Morgen kurz kennengelernt hatte, stand vor ihr.
»Der Chef hat gesagt, daß ich dich ablösen soll. Hast du überhaupt schon etwas gegessen?« Nadine schüttelte den Kopf. Daran hatte sie nicht gedacht. Zu sehr war sie in den letzten Stunden nur hin und her geeilt. Sie sah auf ihre Uhr. Um zehn Uhr hatte sie die ersten Gäste auf der Terrasse bedient, und nun war es schon vier Uhr. »Ich habe zwischendurch nur mal einen Kaffee getrunken«