Philosophie des Geistes. Theorie und Geschichte der Geschichtsschreibung

Par : Benedetto Croce, Michael Walter Hebeisen
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  • Nombre de pages436
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7693-3296-4
  • EAN9783769332964
  • Date de parution04/12/2025
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille713 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBoD - Books on Demand

Résumé

Benedetto Croce: Teoria e storia della storiografia (Filosofia dello spirito, Bd. IV), Bari: Giuseppe Laterza & Figli, 3. A. 1927.
Benedetto Croce ist 1866 in der Provinz L'Aquila in den Abruzzen geboren und 1952 in Neapel verstorben, hat nicht nur in Neapel, sondern in ganz Italien als Intellektueller par excellence gegolten. Als Gelehrter hat er nicht nur den liberalen Idealismus auf dem Gebiet der Philosophie vertreten, sondern ist auch Historiker, insbesondere Literaturkritiker, aber auch Kunsthistoriker gewesen, hat als Ver-treter des Neo-Humanismus in Italien fungiert, und ist darüberhinaus auch als Politiker in Erscheinung getreten.
Als universeller Privatgelehrter ist er eine der prägendsten Personen seiner Zeit gewesen, die in Italien vom Risorgimento, das heisst von der Schaffung der Einheit Italiens geprägt gesen ist, schon fast dominant für die süditalienische Geistesgeschichte und italienische Kultur, obwohl er "nur" als Privatmann gewirkt und keine öffentlichen Ämter bekleidet hat. Umso wirkungsmächtiger hat er sich immer wieder in den öffentlichen Diskurs eingeschaltet, und sich dabei besonders gegen den Faschismus und gegen jede Form des Totalitarismus gewendet.
Als sein philosophisches Hauptwerk kann mit Fug und Recht die vierbändige "Philosophie des Geistes" betrachtet werden, ein eigentliches philosophisches System eines humanistischen Idealismus, aber auch seine "Geschichte des Neunzehnten Jahrhunderts", sowie seine gesammelten Literaturkritiken stellen ein Werkkorpus dar, das nicht übersehen werden kann. Ein eigentlicher Coup ist seine Akademieabhandlung aus dem Jahr 1893 gewesen, betitelt mit "Die Geschichte auf den allgemeinen Begriff der Kunst gebracht".
Seine immense Bibliothek, die in seinem Wohnhaus am Rand des Centro storico von Neapel untergebracht ist, gilt als beispiellos. Akademischer Werdegang: 1988 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bern. 1992 Lizentiat ("Über die Mündigkeit des Volks zur Souveränität", "Zur Konnexität von Freiheit und Gleichheit") und 1994 Promotion ("Souveränität in Frage gestellt"). Forschungsassistenz bei Prof.
Peter Saladin ("Wozu noch Staaten?" und "Staatszweck, Staatsziele, Staatsaufgaben"). 1995-2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundesamt für Justiz im Dienst für die Totalrevision der Bundesverfassung. 1997-1999 Forschungsreisen ins europäische Ausland (Oxford University, Ruhr-Universität Bochum, Humboldt Universität Berlin, Faculté de Droit de l'Université de Toulouse, Università Federico II a Napoli) im Rahmen eines Habilitationsstipendiums des Schweizerischen Nationalfonds (unter dem Tutor Prof.
Peter Häberle). Seit 2002 Privatgelehrter mit Forschungsschwerpunkt auf den Gebieten der Wissenschaftsgeschichte und der Rechtsphilosophie. Zahlreiche Publikationen ("Recht und Staat als Objektivationen des Geistes in der Geschichte" und "Pragmatismus, Pluralismus, Realismus") und rege Mitwirkung an internationalen wissenschaftlichen Kongressen. Seit 2008 Übersetzer, Herausgeber und Verleger der Werk-Editionen von vieri italienischen (Rechts-) Philosophen (Giuseppe Capograssi, Pietro Piovani, Giovanni Gentile und Bertrando Spaventa).
Seit 2015 Mitarbeit an der "Anthology of Swiss Legal Culture", einem online-Projekt, das klassische Texte zur Jurisprudenz in der Schweiz einführt, kommentiert, situiert und digital zugänglich macht, verantwortlich für den Bereich "Legal Philosophy and General Jurisprudence".