Millionen kannten ihr Gesicht. Kurfürstenklinik 19 – Arztroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-1001-3
- EAN9783740910013
- Date de parution28/09/2016
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille176 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Mit den spannenden Arztromanen um die "Kurfürstenklinik" präsentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und dabei warmherzig und ergreifend erzählt.
Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist.
Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist.
100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich. »Nun reden Sie endlich!« forderte Carola Senftleben ihren Nachbarn, den Unfallchirurgen Dr. Adrian Winter, auf. »Ich sehe doch, daß in der Klinik etwas passiert sein muß.« Ihre blauen Augen nahmen einen besorgten Ausdruck an. Für sie war der junge Arzt so etwas wie ein Adoptivsohn, sie nahm an seinem Leben regen Anteil. Oft lud sie ihn, wie an diesem Abend auch, zum Essen ein, was er meistens nur zu gerne annahm.
In ihrer schön eingerichteten, geräumigen Küche fühlte er sich wohler als in seiner eigenen. Die beiden verstanden sich aber vor allem deshalb so gut, weil jeder von ihnen ein sehr ausgefülltes Leben hatte. Carola Senftleben war zwar schon fast siebzig, aber sie hatte vielfältige Interessen, denen sie nachging. Sie drängte sich Adrian also keineswegs auf, wenn er von seinem Dienst in der Kurfürsten-Klinik in Berlin nach Hause kam - denn das wäre ihm mit Sicherheit bald zuviel geworden. Nein, sie trafen sich völlig zwanglos, oft sogar mehrmals in der Woche, doch es kam durchaus vor, daß sie einander tagelang überhaupt nicht zu Gesicht bekamen.
Zum Beispiel liebte Carola Senftleben die Oper, die sie regelmäßig besuchte - und wenn sie das tat, hatte sie keine Lust zum Kochen, sondern sie ging essen. Jetzt aber saß ihr junger Nachbar ihr wieder einmal gegenüber, und er hatte ihre Frage noch immer nicht beantwortet. Er fuhr sich mit einer Hand durch die dunkelblonden Haare und starrte vor sich hin. »Adrian!« sagte Frau Senftleben energisch.
»Heraus mit der Sprache - was ist passiert?« Er fuhr auf, als habe er bisher
100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich. »Nun reden Sie endlich!« forderte Carola Senftleben ihren Nachbarn, den Unfallchirurgen Dr. Adrian Winter, auf. »Ich sehe doch, daß in der Klinik etwas passiert sein muß.« Ihre blauen Augen nahmen einen besorgten Ausdruck an. Für sie war der junge Arzt so etwas wie ein Adoptivsohn, sie nahm an seinem Leben regen Anteil. Oft lud sie ihn, wie an diesem Abend auch, zum Essen ein, was er meistens nur zu gerne annahm.
In ihrer schön eingerichteten, geräumigen Küche fühlte er sich wohler als in seiner eigenen. Die beiden verstanden sich aber vor allem deshalb so gut, weil jeder von ihnen ein sehr ausgefülltes Leben hatte. Carola Senftleben war zwar schon fast siebzig, aber sie hatte vielfältige Interessen, denen sie nachging. Sie drängte sich Adrian also keineswegs auf, wenn er von seinem Dienst in der Kurfürsten-Klinik in Berlin nach Hause kam - denn das wäre ihm mit Sicherheit bald zuviel geworden. Nein, sie trafen sich völlig zwanglos, oft sogar mehrmals in der Woche, doch es kam durchaus vor, daß sie einander tagelang überhaupt nicht zu Gesicht bekamen.
Zum Beispiel liebte Carola Senftleben die Oper, die sie regelmäßig besuchte - und wenn sie das tat, hatte sie keine Lust zum Kochen, sondern sie ging essen. Jetzt aber saß ihr junger Nachbar ihr wieder einmal gegenüber, und er hatte ihre Frage noch immer nicht beantwortet. Er fuhr sich mit einer Hand durch die dunkelblonden Haare und starrte vor sich hin. »Adrian!« sagte Frau Senftleben energisch.
»Heraus mit der Sprache - was ist passiert?« Er fuhr auf, als habe er bisher























