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Mein Schulbuch der Philosophie Kant, Hegel. Es werden auch Meinungsfreiheit und Redefreiheit genannt. Der Staat muss diese Rechte respektieren und schützen.

Par : Heinz Duthel
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  • Nombre de pages61
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7526-2187-7
  • EAN9783752621877
  • Date de parution25/03/2021
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille564 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurC. M. Willberg

Résumé

Und das ist die erste europäische Menschenrechtserklärung. Sie ist stark angelehnt an die amerikanische Unabhängigkeitserklärung, ist quasi deren europäisches Pendant. Sie spricht ebenso emphatisch von unveräußerlichen Menschenrechten Alle Menschen sind frei und gleich an Rechten geboren. Zentrale Rechte sind Freiheit, Eigentum, Sicherheit und Widerstand gegen Unterdrückung. Es werden auch Meinungsfreiheit und Redefreiheit genannt.
Der Staat muss diese Rechte respektieren und schützen. Ursprung aller Souveränität ist das Volk. Daran können sie auch Einflüsse französischsprachigem Denker erkennen, insbesondere von Rousseau. Auch der setzt Freiheit und Gleichheit zentral. Auch er gründet als Vertrags Theoretiker den Staat auf die Zustimmung des Volkes. Sogar seine volonté general taucht wörtlich auf in Artikel 6 dieser Erklärung. Einzelne Organismen in der gesamten Natur werden dadurch erklärt, dass sie Beiträge zu gesamt Systemen leisten.
Und dieses gesamte theoretisch teleologische Denken ruht nach Kant letztlich auf einer praktisch moralischen Grundlage auf. In letzter Konsequenz, sagt er, sind solche Vorstellungen auf moralische Zielvorgaben ausgerichtet und damit auch nur in praktischer Hinsicht gerechtfertigt. Das gilt schon für die Biologie. Der letzte Zielpunkt ihrer teleologischen Erklärung ist nach Kant die vollständige Entwicklung des Menschen als moralisches Wesen.
Die ganze Kaskade der Natur Zwecke läuft nach Kant auf das Moral wesen Mensch hinaus als letzten Endzweck der Natur. Diese Annahme ist aber ihrerseits nur dadurch gerechtfertigt, dass sie der moralischen Orientierung eigenen Handelns auf dieses Ziel hin dient. Moralität als solche ist kein Gegenstand der theoretischen Erkenntnis, sondern etwas Intelligiblen. Sie kann also ihrerseits nur in praktischer Hinsicht angenommen werden, d.
h. zur eigenen Handlungsorientierung. Und somit sind bei Kant auch die regulativen Ideen zuletzt nur in praktischer Absicht zu rechtfertigen. Ihr Anwendungsgebiet mag zwar der theoretische Bereich sein, etwa die Biologie, aber ihre Rechtfertigung ist letztlich nur in der praktischen Philosophie möglich. Zur Handlungsorientierung. Und somit sind alle Ideen bei Kant letztlich praktisch fundiert.