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Licht am Ende des Tunnels. Der Arzt vom Tegernsee 19 – Arztroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-4020-1
- EAN9783740940201
- Date de parution08/01/2019
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille178 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Dr. Baumann ist ein echter Menschenfreund, rund um die Uhr im Einsatz, immer mit einem offenen Ohr für die Nöte und Sorgen seiner Patienten, ein Arzt und Lebensretter aus Berufung, wie ihn sich jeder an Leib und Seele Erkrankte wünscht.
Seine Praxis befindet sich in Deutschlands beliebtestem Reiseland, in Bayern, wo die Herzen der Menschen für die Heimat schlagen.
Der ideale Schauplatz für eine besondere, heimatliches Lokalkolorit vermittelnde Arztromanserie, die ebenso plastisch wie einfühlsam von der beliebten Schriftstellerin Laura Martens erzählt wird.
Rita Bürger verschloß die Ladentür von innen.
Feierabend! Einen Moment lang lehnte sie sich an die Tür und atmete tief durch. Sie war erschöpft. Seit dem Frühstück hatte sie ihren Mann nicht mehr zu Gesicht bekommen. Alles hatte sie wieder einmal alleine machen müssen. Sie sah sich im Laden um, wo sie versuchte, so gut es ging, Ordnung zu halten. Viel warf die Gemischtwarenhandlung, die ihr Mann von seinen Eltern geerbt hatte, nicht ab. Der moderne Supermarkt war zur Konkurrenz geworden.
Aber es würde trotzdem gehen, und sie hätten gut davon leben können, wenn ihr Mann nicht dauernd nur seinen Vergnügungen nachgehen würde. Mit einer hastigen Bewegung strich sich die Vierzigjährige ihre Naturlocken aus der Stirn. Auf sie wartete noch eine Menge Arbeit. Im Keller stapelten sich die leeren Kisten, das Vorratslager mußte aufgefüllt werden. Seit Tagen versprach Benno, dies zu tun. Doch er verließ jeden Morgen das Haus und kam erst irgendwann in der Nacht zurück.
Sie wußte nicht, wo er sich den ganzen Tag herumtrieb. Die Kisten und Schachteln, die Rita Bürger in den nächsten beiden Stunden schleppte, waren im Grunde viel zu schwer für sie. Ihr Rücken schmerzte, und sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, als sie schließlich hinauf in die Wohnung ging. Überrascht stellte sie fest, daß ihr Mann im Wohnzimmer saß. Vor ihm stand die Schnapsflasche.
Feierabend! Einen Moment lang lehnte sie sich an die Tür und atmete tief durch. Sie war erschöpft. Seit dem Frühstück hatte sie ihren Mann nicht mehr zu Gesicht bekommen. Alles hatte sie wieder einmal alleine machen müssen. Sie sah sich im Laden um, wo sie versuchte, so gut es ging, Ordnung zu halten. Viel warf die Gemischtwarenhandlung, die ihr Mann von seinen Eltern geerbt hatte, nicht ab. Der moderne Supermarkt war zur Konkurrenz geworden.
Aber es würde trotzdem gehen, und sie hätten gut davon leben können, wenn ihr Mann nicht dauernd nur seinen Vergnügungen nachgehen würde. Mit einer hastigen Bewegung strich sich die Vierzigjährige ihre Naturlocken aus der Stirn. Auf sie wartete noch eine Menge Arbeit. Im Keller stapelten sich die leeren Kisten, das Vorratslager mußte aufgefüllt werden. Seit Tagen versprach Benno, dies zu tun. Doch er verließ jeden Morgen das Haus und kam erst irgendwann in der Nacht zurück.
Sie wußte nicht, wo er sich den ganzen Tag herumtrieb. Die Kisten und Schachteln, die Rita Bürger in den nächsten beiden Stunden schleppte, waren im Grunde viel zu schwer für sie. Ihr Rücken schmerzte, und sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, als sie schließlich hinauf in die Wohnung ging. Überrascht stellte sie fest, daß ihr Mann im Wohnzimmer saß. Vor ihm stand die Schnapsflasche.























