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Janina will leben!. Notarzt Dr. Winter 83 – Arztroman

Par : Nina Kayser-Darius
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-98986-643-0
  • EAN9783989866430
  • Date de parution20/08/2024
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille160 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt.
Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. Frau Gansen, die Sportlehrerin der Klasse Drei B, eilte mit langen Schritten durch die Turnhalle auf das zarte Mädchen mit den langen braunen Haaren zu, das mit blassem Gesicht auf dem Boden saß, während ihm Blut aus der Nase lief.
»Du hast schon wieder Nasenbluten, Janina!« , stellte sie mit einer Mischung aus Bestürzung und Ratlosigkeit fest. »Aber du bist doch mit deiner Mutter beim Arzt gewesen? Meiner Ansicht nach ist das nicht normal!« Sie drückte dem Mädchen ein feuchtes Tuch in den Nacken und wies die anderen, die leise tuschelnd um ihre Klassenkameradin herumstanden, mit energischer Stimme an, mit den Übungen fortzufahren, die sie ihnen soeben erklärt hatte.
Zögernd und sichtlich unwillig entfernten sich die Kinder. Es war interessanter, bei Janina zu bleiben, fanden sie, doch Frau Gansen war als strenge Lehrerin bekannt, die in ihrem Unterricht keine Faxen duldete, und so gehorchten sie. Janina sagte gar nichts. Sie hielt ihren Kopf nach hinten und hoffte, dass es bald aufhören würde zu bluten. Sie hasste es, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen - jedenfalls, wenn es ihr nicht gut ging.
Dann hätte sie sich am liebsten unsichtbar gemacht. Ihr T-Shirt war blutverschmiert, das wusste sie. Und sie wusste auch, was ihre Mutter sagen würde, wenn sie es sah: »Meine Güte, Janina, kannst du dir kein Taschentuch unter die Nase halten, wenn du merkst, dass es wieder anfängt? Du weißt genau, wie schwer diese Blutflecken auszuwaschen sind.« Ja, das wusste Janina mittlerweile, sie litt nun schon seit einiger Zeit an Nasenbluten.
Aber der Kinderarzt, zu dem ihre Mutter sie geschleppt hatte, war der Ansicht gewesen, dass das genauso schnell wieder aufhören würde, wie es begonnen hatte. »Kein Grund zur Sorge, viele Kinder leiden unter gelegentlichem Nasenbluten.« Wobei >gelegentlich< in Janinas Fall eindeutig eine Untertreibung darstellte. In der letzten Zeit hatte ihre Nase mindestens zweimal pro Woche geblutet.