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Inferno der Nacht. Der neue Dr. Laurin 135 – Arztroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-98986-824-3
- EAN9783989868243
- Date de parution08/10/2024
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille169 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knüpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an.
Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt.
Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten.
Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen. Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert. Leon Laurin sah Annegret Möhring, die sehr aufrecht vor seinem Schreibtisch saß, fragend an. Normalerweise wäre sie jetzt aufgestanden und hätte sich verabschiedet, doch sie blieb sitzen.
Ihre Untersuchung hatte, wie bei ihr üblich, nichts Beunruhigendes ergeben. Sie gehörte zu der Minderheit seiner Patientinnen, die auf die Frage: »Wie geht es Ihnen?« , stets mit einem Lächeln und der Versicherung: »Sehr gut, danke« , antwortete. Sie sagte das nicht nur so, es entsprach der Wahrheit, jedes Mal. Annegret Möhring war Anfang sechzig, glücklich verheiratet, sie hatte drei Kinder und sieben Enkel.
Sie arbeitete halbtags in einem Musikarchiv, hatte einen großen Garten, in dem sie mit Hingabe arbeitete, und sie war eine leidenschaftliche Gastgeberin. »Meinem Mann wird das manchmal zu viel« , hatte sie Leon bei ihrem vorigen Besuch lächelnd verraten. »Der hat auch ganz gern mal seine Ruhe, und wenn ich dann vorschlage, dass wir am Wochenende ein paar Leute zu uns einladen, stöhnt er und fragt: >Muss das denn schon wieder sein? < Ich sage dann immer: >Ja, unbedingt<, und dann gibt er nach.
Wenn die Gäste da sind, freut er sich, und hinterher sagt er immer: >Gut, dass du dich durchgesetzt hast, das war ja wieder ein sehr schöner Abend. < Aber beim nächsten Mal macht er das gleiche Theater wie immer.« Sie hatten beide herzhaft lachen müssen. Jetzt sagte Leon: »Sie haben noch etwas auf dem Herzen, Frau Möhringer.« »Ja, habe ich, ich suche nur nach dem richtigen Einstieg, weil ich nämlich eine Bitte an Sie habe, Herr Doktor.
Die Bitte gilt nicht meinem Gynäkologen, sondern dem Klinikchef.« »Muss ich mich fürchten?«
Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen. Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert. Leon Laurin sah Annegret Möhring, die sehr aufrecht vor seinem Schreibtisch saß, fragend an. Normalerweise wäre sie jetzt aufgestanden und hätte sich verabschiedet, doch sie blieb sitzen.
Ihre Untersuchung hatte, wie bei ihr üblich, nichts Beunruhigendes ergeben. Sie gehörte zu der Minderheit seiner Patientinnen, die auf die Frage: »Wie geht es Ihnen?« , stets mit einem Lächeln und der Versicherung: »Sehr gut, danke« , antwortete. Sie sagte das nicht nur so, es entsprach der Wahrheit, jedes Mal. Annegret Möhring war Anfang sechzig, glücklich verheiratet, sie hatte drei Kinder und sieben Enkel.
Sie arbeitete halbtags in einem Musikarchiv, hatte einen großen Garten, in dem sie mit Hingabe arbeitete, und sie war eine leidenschaftliche Gastgeberin. »Meinem Mann wird das manchmal zu viel« , hatte sie Leon bei ihrem vorigen Besuch lächelnd verraten. »Der hat auch ganz gern mal seine Ruhe, und wenn ich dann vorschlage, dass wir am Wochenende ein paar Leute zu uns einladen, stöhnt er und fragt: >Muss das denn schon wieder sein? < Ich sage dann immer: >Ja, unbedingt<, und dann gibt er nach.
Wenn die Gäste da sind, freut er sich, und hinterher sagt er immer: >Gut, dass du dich durchgesetzt hast, das war ja wieder ein sehr schöner Abend. < Aber beim nächsten Mal macht er das gleiche Theater wie immer.« Sie hatten beide herzhaft lachen müssen. Jetzt sagte Leon: »Sie haben noch etwas auf dem Herzen, Frau Möhringer.« »Ja, habe ich, ich suche nur nach dem richtigen Einstieg, weil ich nämlich eine Bitte an Sie habe, Herr Doktor.
Die Bitte gilt nicht meinem Gynäkologen, sondern dem Klinikchef.« »Muss ich mich fürchten?«























