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In Gedanken bin ich bei dir. Sophienlust 413 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-98936-131-7
- EAN9783989361317
- Date de parution03/08/2023
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille162 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Traurig starrte Marion Sollner aus dem Fenster.
In der Ferne konnte sie das graublaue Wasser des Chiemsees schimmern sehen, in dem sich die Herbstsonne spiegelte. Marion war eine bildhübsche, jugendlich wirkende Frau, der man ihr Alter, sie war gerade fünfunddreißig geworden, nicht ansah. Sie verstand sich zu pflegen und chic zu kleiden, obwohl sie in den letzten Monaten auch dazu keine rechte Lust mehr gehabt hatte. Ihre Ehe mit dem Grundstücksmakler Harald Sollner war gescheitert.
Soviel sie auch überlegte und nachdachte, sie konnte die Schuld daran nicht bei sich finden. »Mutti! Wo bist du denn?« Die laute Stimme ihres Töchterchens Katharina riß die junge Frau aus ihren Gedanken. »Im Schlafzimmer, Kathi« , antwortete Marion und wandte sich seufzend vom Fenster ab. »Bist du etwa schon fertig mit Einpacken?« »Nein, noch nicht ganz. Ich wollte dir nur schnell einen Kuß geben.« Das fünfjährige Mädchen, das wie die Mutter weizenblondes Haar hatte, stellte sich auf die Zehenspitzen und drückte seiner Mami einen schmatzenden Kuß auf die Wange.
»Oh, mein Häschen, was würde ich nur anfangen ohne dich?« Marion preßte das Kind einen Augenblick an sich. Kathi zappelte und strampelte ungeduldig. »Laß mich los, Mutti, ich habe noch ganz viel Arbeit!« Marion stellte ihre Tochter wieder auf den Boden.
In der Ferne konnte sie das graublaue Wasser des Chiemsees schimmern sehen, in dem sich die Herbstsonne spiegelte. Marion war eine bildhübsche, jugendlich wirkende Frau, der man ihr Alter, sie war gerade fünfunddreißig geworden, nicht ansah. Sie verstand sich zu pflegen und chic zu kleiden, obwohl sie in den letzten Monaten auch dazu keine rechte Lust mehr gehabt hatte. Ihre Ehe mit dem Grundstücksmakler Harald Sollner war gescheitert.
Soviel sie auch überlegte und nachdachte, sie konnte die Schuld daran nicht bei sich finden. »Mutti! Wo bist du denn?« Die laute Stimme ihres Töchterchens Katharina riß die junge Frau aus ihren Gedanken. »Im Schlafzimmer, Kathi« , antwortete Marion und wandte sich seufzend vom Fenster ab. »Bist du etwa schon fertig mit Einpacken?« »Nein, noch nicht ganz. Ich wollte dir nur schnell einen Kuß geben.« Das fünfjährige Mädchen, das wie die Mutter weizenblondes Haar hatte, stellte sich auf die Zehenspitzen und drückte seiner Mami einen schmatzenden Kuß auf die Wange.
»Oh, mein Häschen, was würde ich nur anfangen ohne dich?« Marion preßte das Kind einen Augenblick an sich. Kathi zappelte und strampelte ungeduldig. »Laß mich los, Mutti, ich habe noch ganz viel Arbeit!« Marion stellte ihre Tochter wieder auf den Boden.























