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In der Asche sitzen. Die Apostel, die Paulus töten lassen wollten
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- Nombre de pages133
- FormatePub
- ISBN978-3-565-59452-8
- EAN9783565594528
- Date de parution27/07/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Der Koran erteilt seinem Propheten über ein und denselben Mann zwei Befehle. In der Sure al-Anam steht Jona unter den Propheten, deren Leitung zu folgen ist; in der Sure al-Qalam heißt es umgekehrt: Sei nicht wie der Mann des Fisches. Über keinen anderen Propheten wurde das gesagt.
Hüseyin Dogan legt beide Texte nebeneinander: links das hebräische Buch Jona, rechts der Jona des Korans. Es ist nicht derselbe Mann.
Für Jonas Flucht wählt der Koran ein Verb, das er sonst nirgends gebraucht und das im Arabischen nur eine juristische Bedeutung hat: das Entlaufen eines Sklaven. Er legt ihm ein Geständnis für ein Unrecht in den Mund, das im Buch Jona niemandem geschieht. Er nennt ihn nach dem Fisch, in zwei Sprachen, obwohl der Fisch damals die geheime Unterschrift des Messias war. Vier Spuren, die im Buch Jona nicht vorkommen. Dies ist zugleich der Bericht einer Theorie, die starb.
Zehn Jahre folgte der Autor der Vermutung, das Buch Jona sei eine Geheimschrift über Paulus. Dann prüfte er sie am ältesten Zeugnis: einem Stück Leder aus einer Höhle am Toten Meer, zwei Jahrhunderte älter als Paulus. Die Theorie war tot. Was unter der Asche hervorkam, war größer als das Gesuchte. Die Spuren weisen nicht von Paulus zu Jona, sondern von Jona zu Paulus. In Jerusalem stellten die Apostel dem Mann eine Falle, den sie nicht widerlegen konnten; in Rom schnappte sie zu.
Die Gemeinde des Jakobus zog nach dem Fall des Tempels nach Osten und verwarf Paulus als Abtrünnigen; so ließ sich das Gedächtnis, das ihn verfluchte, bei den Nachbarn des Korans nieder. Das Buch behauptet weder, Mohammed habe den Namen des Paulus gekannt, noch, der Koran handle von ihm. Hier wird über Texte gesprochen, nicht über Gott. Was bleibt, ist eine Akte, und zwei Steine, die niemand legte, um dem Autor recht zu geben. Folge dem, was er brachte.
Werde nicht, was er wurde.
Für Jonas Flucht wählt der Koran ein Verb, das er sonst nirgends gebraucht und das im Arabischen nur eine juristische Bedeutung hat: das Entlaufen eines Sklaven. Er legt ihm ein Geständnis für ein Unrecht in den Mund, das im Buch Jona niemandem geschieht. Er nennt ihn nach dem Fisch, in zwei Sprachen, obwohl der Fisch damals die geheime Unterschrift des Messias war. Vier Spuren, die im Buch Jona nicht vorkommen. Dies ist zugleich der Bericht einer Theorie, die starb.
Zehn Jahre folgte der Autor der Vermutung, das Buch Jona sei eine Geheimschrift über Paulus. Dann prüfte er sie am ältesten Zeugnis: einem Stück Leder aus einer Höhle am Toten Meer, zwei Jahrhunderte älter als Paulus. Die Theorie war tot. Was unter der Asche hervorkam, war größer als das Gesuchte. Die Spuren weisen nicht von Paulus zu Jona, sondern von Jona zu Paulus. In Jerusalem stellten die Apostel dem Mann eine Falle, den sie nicht widerlegen konnten; in Rom schnappte sie zu.
Die Gemeinde des Jakobus zog nach dem Fall des Tempels nach Osten und verwarf Paulus als Abtrünnigen; so ließ sich das Gedächtnis, das ihn verfluchte, bei den Nachbarn des Korans nieder. Das Buch behauptet weder, Mohammed habe den Namen des Paulus gekannt, noch, der Koran handle von ihm. Hier wird über Texte gesprochen, nicht über Gott. Was bleibt, ist eine Akte, und zwei Steine, die niemand legte, um dem Autor recht zu geben. Folge dem, was er brachte.
Werde nicht, was er wurde.





















