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Im Schatten der schönen Schwester. Der kleine Fürst 334 – Adelsroman

Par : Viola Maybach
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-98757-751-2
  • EAN9783987577512
  • Date de parution30/05/2023
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille148 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. Prinzessin Desiree von Lenau nippte an ihrem Champagner, während sie den Tanzenden zusah.
Es war ein schönes Bild, das sich ihren Augen bot: Festlich gekleidete Paare bewegten sich zu einem langsamen Walzer elegant über das spiegelblanke Parkett des alten Ballsaals von Schloss Valsheim. Wenn sie die Augen ein wenig zusammenkniff, sah sie ein Gemälde mit lauter verwischten Konturen vor sich. Wirklich sehr schön. Es wurde der achtzigste Geburtstag der Fürstin Tatjana von Valsheim gefeiert, Desiree gehörte mit ihrer Schwester Ludmila und ihren Eltern zu den handverlesenen Gästen.
Eine leise Stimme riss sie aus ihren Gedanken. »Du hast überhaupt noch nicht getanzt, Desiree, so lange ich hier bin. Ich übrigens auch nicht. Wollen wir es beim nächsten Walzer zusammen versuchen?« Mit einem Lächeln auf den Lippen drehte sie sich zu Graf Philipp zu Rothleben um, denn er war es, der sie angesprochen hatte. »Hallo, Phil« , sagte sie. »Ich habe dich schon gesucht, bist du später gekommen?« Er nickte.
Seine Stimme wurde noch leiser, als er hinzusetzte: »Eigentlich hätte ich mich gern gedrückt, du weißt ja, dass Tanzveranstaltungen nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen ge­hören, aber meine Eltern meinten, die alte Fürstin wäre tödlich beleidigt, wenn ich ohne triftigen Grund ihrem Geburtstagsball fernbliebe - und ein triftiger Grund ist mir leider nicht eingefallen.« »Ich tanze gern mit dir« , erwiderte sie mit liebevollem Lächeln.
Philipp war ihr bester Freund und Vertrauter. Mit ihm konnte sie über alles reden, so wie er ihr anvertraute, was ihn bewegte. Deshalb wuss­te sie auch, warum er »Tanzveranstaltungen«