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Glanz und Gewalt einer Epoche. Die Renaissance

Par : Walter Brendel
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  • Nombre de pages160
  • FormatePub
  • ISBN978-3-96651-431-6
  • EAN9783966514316
  • Date de parution22/05/2026
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille13 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBROKATBOOK

Résumé

Die Renaissance ist eine wirtschaftliche, wissenschaftliche, technische, gesellschaftliche, religiöse, soziale und kulturelle Entwicklung, die einzigartig in der Geschichte ist. Die Medici sind Paten der Renaissance - Lorenzo der Kunstmäzen Cosimos Enkel Lorenzo de Medici, auch "der Prächtige" genannt, hat zahlreiche Feinde, darunter den Papst. Die Renaissance gilt als das "goldene Zeitalter" und eine wichtige Epoche in der Kunstgeschichte.
In der ungefähren Zeitspanne zwischen 1400 und 1620 herrschte in Europa Aufbruchsstimmung, die in mehreren Lebensbereichen zum Tragen kam. Auf der anderen Seite gilt die Renaissance heute allerdings auch als eine unruhige Epoche voller Gewalt und Blutvergießen. Wie trotz oder gerade wegen dieses Spannungsgefüges einige der weltweit wichtigsten Kunstwerke entstehen konnten, zeigt das Buch. Michelangelo sucht in Florenz als junger Künstler sein Glück - und findet mit dem Medici mächtige Gönner.
Derweil verlässt Leonardo da Vinci die Stadt, um in Mailand am Hof Aufträge zu bekommen. Das dreiteilige Buch begleitet Michelangelo, Buonarroti und Leonardo da Vinci in ihren frühen Jahren - zwei Künstler, die im Florenz der Renaissance um Anerkennung kämpfen. Die Stadt war zwar ein Zentrum der Künste, doch der Beruf des Malers oder Bildhauers genoss kaum Prestige. Dennoch zieht der junge Michelangelo die Aufmerksamkeit von Lorenzo de' Medici auf sich.
Michelangelo hat erkannt, dass Kunst mehr als nur Schönheit ist - sie ist ein Instrument der Macht. In einer Zeit, in der italienische Stadtstaaten um Vorherrschaft ringen und durch benachbarte Mächte wie Frankreich oder das Habsburgerreich bedroht sind, sind prunkvolle Werke wertvolle diplomatische Tauschobjekte. Lorenzo fördert Michelangelo, der im Kreis der Medici die Ideale der Renaissance verinnerlicht.
Während Michelangelo in Florenz Fuß fasst, scheitert Leonardo da Vinci an der Konkurrenz. Die Medici ignorieren ihn, also wendet er sich an Ludovico Sforza, den skrupellosen Herzog von Mailand. Da Vinci bietet ihm zunächst seine Dienste als Ingenieur an, um Waffen und zivile Verteidigungsanlagen zu entwerfen. Bald darauf malt er "Die Dame mit dem Hermelin" und beginnt mit der Arbeit an einer monumentalen Reiterstatue, die Sforzas Macht symbolisieren soll.
Bevor das Werk vollendet ist, brechen Unruhen über Mailand und Florenz herein. Die Stadt gerät unter den Einfluss des fundamentalistischen Bußpredigers Savonarola, der die Medici verbannt und die Kunst ächtet. Michelangelo flieht nach Rom, wo er mit der "Bacchus"-Statue für den Vatikan ein Meisterwerk schafft, das jedoch nicht dem Zeitgeist entspricht. Sein Ruf wankt. Später betritt Raffael die Bühne als Künstler.