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Gestohlenes Glück. Der kleine Fürst 332 – Adelsroman

Par : Viola Maybach
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-98757-749-9
  • EAN9783987577499
  • Date de parution16/05/2023
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille194 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen. "Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken. »Der arme Kerl« , flüsterte Anetta von Garnier ihrer Schwester Mara zu.
»Er hat bald alles verloren!« Mitfühlend hing ihr Blick an dem schmalen dunkelhaarigen jungen Mann, der von seiner Umgebung nichts wahrzunehmen schien. Er saß an einem der Rouletttische im Spielcasino von Monte Carlo. Seit sie ihn beobachteten, waren die zwei Säulen, zu denen er seine Chips säuberlich aufgeschichtet hatte, immer kleiner geworden. Jetzt blieben ihm gerade noch drei oder vier - er war offenbar unschlüssig, wie er sie setzen sollte.
»Er hätte besser rechtzeitig aufgehört« , flüsterte Mara zurück. »Er muss doch längst gemerkt haben, dass er heute einfach kein Glück hat!« Mara war die Ältere der beiden Schwestern, vor kurzem hatte sie ihren fünfundzwanzigsten Geburtstag gefeiert, Anetta war zwei Jahre jünger. Wo sie auch auftauchten, die Schwestern Garnier, erregten sie Aufsehen, jede auf ihre Weise. Mara war eine schmale blonde Schönheit, mit durchsichtiger Haut und dunklen Augen, die in interessantem Kontrast zu den hellen Haaren standen.
Anetta dagegen hatte rötliche Locken, graue Augen, und alles an ihr schien rund zu sein: die Figur, das Gesicht und sogar der niedliche Mund. Vor zwei Wochen hatten sie in Rom das Kreuzfahrtschiff »Victoria« bestiegen. Die Reise, die in Gibraltar enden würde, war ein Geschenk der Eltern zu Maras Geburtstag gewesen, sie hatte sich die Begleitung ihrer Schwester gewünscht. Noch heute Nacht würde das Schiff von Monte Carlo Richtung Marseille ablegen.
Die beiden jungen Frauen freuten sich auf das, was noch vor ihnen lag. Schon jetzt hatten sie viel Interessantes gesehen und zahlreiche Bekanntschaften geschlossen.