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Geheimnis um Clarisse. Notarzt Dr. Winter 81 – Arztroman

Par : Nina Kayser-Darius
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-98986-609-6
  • EAN9783989866096
  • Date de parution30/07/2024
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille172 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Notarzt Dr. Winter ist eine großartige neue Arztserie, in der ganz nebenbei auch das kleinste medizinische Detail seriös recherchiert wurde. In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt.
Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar. »Entschuldigen Sie mich einen Augenblick, meine Herren« , sagte Niklas Vandenbeck und verließ den großen Sitzungssaal mit langen elastischen Schritten. Doch kaum hatte er die Tür hinter sich geschlossen, fiel die zur Schau getragene Energie von ihm ab.
Er lehnte mit dem Rücken an die Wand neben der Tür und schloss die Augen. Sein Herz! Immer wieder war es sein Herz, das ihn zwang, kürzerzutreten. Dabei war er erst dreiunddreißig Jahre alt und bereits der Juniorchef eines großen Unternehmens. Er liebte die Arbeit im Familienimperium über alles. Sein Studium der Betriebswirtschaft hatte er zur Freude seiner Eltern, deren einziges Kind er war, mit Auszeichnung abgeschlossen.
Sie waren ungeheuer stolz auf ihn, den ersten >Studierten< in der Familie. Sein Vater war der Sohn eines Handwerkers, er hatte selbst als Handwerker angefangen, bevor ihm dann alles zu eng geworden war und er sich mit einer eigenen Firma selbstständig gemacht hatte. Im Laufe der Zeit war diese dann immer größer und größer geworden, heute war es ein kompliziertes Geflecht verschiedener Firmen unter einem Dach.
Niklas hatte nie etwas anderes tun wollen, als im väterlichen Unternehmen zu arbeiten und es eines Tages zu übernehmen. Er wusste, dass er gut war. Er hatte das sichere Gespür seines Vaters für das Geschäft geerbt, und es gab keinerlei Autoritätsprobleme in der Firma - sein Wort galt bereits genauso viel wie das >des Alten<, wie sein Vater liebe- und respektvoll von seinen Angestellten genannt wurde.
Aber wie sollte es weitergehen, wenn er nicht voll leistungsfähig war? Es gab manchmal Wochen, in denen er sein Herz überhaupt nicht spürte - und dann wieder ... Dann war es so wie jetzt: Er bekam kaum Luft, das Herz hämmerte gegen seine Rippen, als wolle es den Brustkorb sprengen, und ihn überkamen heftige Angstgefühle. Er sorgte dafür, dass er immer allein war, wenn ihn ein solcher Anfall, wie er es nannte, überkam - und er hatte es bisher auch immer geschafft, weil er die Anzeichen mittlerweile kannte, die die Probleme ankündigten.
Heute jedoch war er überrascht worden, er hatte sich morgens sogar besonders gut gefühlt.