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Freundschaft der Herzen. Der neue Dr. Laurin 69 – Arztroman

Par : Viola Maybach
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-9166-1
  • EAN9783740991661
  • Date de parution29/03/2022
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille198 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knüpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an. Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt. Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten.
Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen. Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert. "Frau Mertens", sagte Antonia Laurin, als eine schmale Blondine ihr Sprechzimmer betrat. Nicole Mertens war Anfang vierzig, sah aber jünger aus. Normalerweise jedenfalls, nicht jedoch heute.
Das lag an ihrem sorgenvollen Gesicht und den müden Augen, dachte Antonia. "Sie wollten mich sprechen? Wegen Mascha? " Antonia war Kinderärztin, sie betrieb die Praxis gemeinsam mit ihrer Kollegin Maxi Böhler. Nicole Mertens nickte. "Ja", antwortete sie mit leiser Stimme, "ich weiß mir keinen Rat mehr, Frau Doktor. Und Sie sind ja so gut mit ihr zurechtgekommen, deshalb habe ich auch um dieses Gespräch gebeten.
Vielleicht können Sie uns einen Rat geben, meinem Mann und mir. Nicoles Tochter Mascha war nicht oft in der Praxis gewesen, aber bei jedem ihrer Besuche hatte sich Antonia lange mit ihr unterhalten. Das letzte Mal hatte sie Mascha vor etwa einem Monat gesehen, das Mal davor lag bestimmt schon ein halbes Jahr zurück. Vor einem Monat nun hatte Mascha ihr mitgeteilt, sobald sie ein Teenager geworden sei, werde sie zu einem 'richtigen' Arzt gehen.
Antonia hatte ihr alles Gute gewünscht und angenommen, sie werde Mascha nicht wiedersehen. Sie erinnerte sich gut an dieses Gespräch, denn das Mädchen hatte in der Zeit zwischen den beiden letzten Besuchen einen unübersehbaren Sprung in der Entwicklung gemacht: Aus einem dünnen, wenn auch hübschen, aber dennoch insgesamt eher unscheinbaren Kind war eine selbstbewusste kleine Schönheit geworden. Mascha sah jetzt, wie viele Mädchen ihres Alters, eher aus wie siebzehn, und sie wusste, wie attraktiv sie war mit ihrem schlanken, trotzdem sehr weiblichen Körper und den langen hellblonden Haaren.
Sie hatte ein Puppengesicht mit dunkelblauen Augen und Stupsnase, runden Wangen und einem hübsch geschwungenen Mund. Ganz bestimmt waren sämtliche Jungen, denen sie begegnete, sofort verliebt in sie. Antonia fiel jetzt auch wieder ein, wie überrascht sie gewesen war, als Mascha ihr Sprechzimmer betreten hatte.