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Er kam als Fremder. Der Arzt vom Tegernsee 17 – Arztroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-3911-3
- EAN9783740939113
- Date de parution11/12/2018
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille159 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Dr. Baumann ist ein echter Menschenfreund, rund um die Uhr im Einsatz, immer mit einem offenen Ohr für die Nöte und Sorgen seiner Patienten, ein Arzt und Lebensretter aus Berufung, wie ihn sich jeder an Leib und Seele Erkrankte wünscht.
Seine Praxis befindet sich in Deutschlands beliebtestem Reiseland, in Bayern, wo die Herzen der Menschen für die Heimat schlagen.
Der ideale Schauplatz für eine besondere, heimatliches Lokalkolorit vermittelnde Arztromanserie, die ebenso plastisch wie einfühlsam von der beliebten Schriftstellerin Laura Martens erzählt wird.
Mühsam setzte die Neunundsiebzigjährige einen Fuß vor den anderen.
Heute schmerzten sie die Füße so arg, daß sie sich kaum bewegen konnte. Dabei wartete eine Menge Arbeit auf sie. Sie schaffte es gerade noch bis vors Haus, dort ließ sie sich auf die Bank fallen. Sie seufzte. Seit drei Jahren lebte sie nun allein in dem Haus. Damals war ihr Mann gestorben. Zuerst war sie ja noch ganz gut alleine zurechtgekommen, doch dann war ihr Rheumatismus immer schlimmer geworden.
Josefine Wirl sah auf ihre Hände, die sie im Schoß gefaltet hielt. Selbst den Weg zum Friedhof würde sie heute nicht schaffen. Dann mußte Toni eben ohne ihren Besuch auskommen. Warum hatte er sie auch nur alleine zurückgelassen? Sie war so in Gedanken, daß sie den Mann, der zu ihrem Haus heraufgekommen war, erst bemerkte, als er dicht vor ihr stand. »Hallo, Frau Wirl! Schön, Sie zu sehen!« Übertrieben freundlich lächelte er die alte Frau an und streckte ihr die Hand hin.
Josefine Wirl jedoch war auf der Hut. Sie kannte bereits die Absichten, die Felix Schiller, ein reicher Bauunternehmer am Ort, hegte. Demonstrativ verschränkte sie die Arme vor der Brust. Kämpferisch streckte sie das Kinn nach vorn.
Heute schmerzten sie die Füße so arg, daß sie sich kaum bewegen konnte. Dabei wartete eine Menge Arbeit auf sie. Sie schaffte es gerade noch bis vors Haus, dort ließ sie sich auf die Bank fallen. Sie seufzte. Seit drei Jahren lebte sie nun allein in dem Haus. Damals war ihr Mann gestorben. Zuerst war sie ja noch ganz gut alleine zurechtgekommen, doch dann war ihr Rheumatismus immer schlimmer geworden.
Josefine Wirl sah auf ihre Hände, die sie im Schoß gefaltet hielt. Selbst den Weg zum Friedhof würde sie heute nicht schaffen. Dann mußte Toni eben ohne ihren Besuch auskommen. Warum hatte er sie auch nur alleine zurückgelassen? Sie war so in Gedanken, daß sie den Mann, der zu ihrem Haus heraufgekommen war, erst bemerkte, als er dicht vor ihr stand. »Hallo, Frau Wirl! Schön, Sie zu sehen!« Übertrieben freundlich lächelte er die alte Frau an und streckte ihr die Hand hin.
Josefine Wirl jedoch war auf der Hut. Sie kannte bereits die Absichten, die Felix Schiller, ein reicher Bauunternehmer am Ort, hegte. Demonstrativ verschränkte sie die Arme vor der Brust. Kämpferisch streckte sie das Kinn nach vorn.























