Ein Stadtkind auf dem Lande. Heimatkinder 1 – Heimatroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-7409-0016-8
- EAN9783740900168
- Date de parution03/02/2016
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille198 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurKelter Media
Résumé
Die Heimatkinder verkörpern einen neuen Romantypus, der seinesgleichen sucht. Zugleich Liebesroman, Heimatroman, Familienroman - geschildert auf eine bezaubernde, herzerfrischende Weise, wie wir alle sie schon immer ersehnt haben.
Wundervolle, Familienromane die die Herzen aller höherschlagen lassen.
Ostern lag schon eine Woche zurück, aber erst heute, an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, schien die Sonne so, wie alle es ungeduldig erwarteten.
Und darum setzte sich Kurt Traubnitz, der Verwalter des Gutes Erlenfeld, auch einfach auf die Fensterbank, mitten ins warme Frühlingslicht, und sah dort die Post durch. Gertrud Meister, die zweimal wöchentlich im Büro als Schreibkraft aushalf, musste über ihn lächeln, eine Bemerkung allerdings wagte sie nicht. Herr Traubnitz konnte manchmal in schlechter Stimmung sein. Da aber geschah ein Wunder.
Denn der Verwalter schaute jetzt auch zu ihr hinüber und erwiderte ihr Lächeln. Gertrud, erst zweiundzwanzig und leicht in Verlegenheit zu bringen, wurde knallrot. »Herrliches Wetter heute, nicht?« , schmunzelte er. »Man sieht Ihrem Lächeln an, wie gut Ihnen die Sonne in den Tag passt. Oder freuen Sie sich auch so auf die Ankunft von Frau Hillmer und der kleinen Anka?« »Die kenne ich doch gar nicht!« , meinte Gertrud unsicher. »Sie werden sie kennenlernen.
Meine Frau und Frau Schäfer sind schon unterwegs zum Flughafen in Hamburg. Die beiden kommen ja aus Buenos Aires.« Dann konzentrierte er sich auf einen Brief und fügte kurz darauf hinzu: »Kennen Sie Herrn Stefan Berger?« Gertrud lächelte nun doch wieder. »Den kennt doch fast jeder. Ich auch, aber nicht persönlich. Er ist dieser Textilunternehmer, der jetzt auf seinem Grundstück bei Loberg wieder eine neue Fabrikhalle baut.
Fast« , setzte sie hinzu, »wäre ich bei ihm als Stenotypistin untergekommen. Aber er braucht keine Teilzeitkräfte. Und mein Mann wollte nicht, dass ich ganztags arbeite.« Kurt Traubnitz mochte nur etwas über vierzig sein. Er
Und darum setzte sich Kurt Traubnitz, der Verwalter des Gutes Erlenfeld, auch einfach auf die Fensterbank, mitten ins warme Frühlingslicht, und sah dort die Post durch. Gertrud Meister, die zweimal wöchentlich im Büro als Schreibkraft aushalf, musste über ihn lächeln, eine Bemerkung allerdings wagte sie nicht. Herr Traubnitz konnte manchmal in schlechter Stimmung sein. Da aber geschah ein Wunder.
Denn der Verwalter schaute jetzt auch zu ihr hinüber und erwiderte ihr Lächeln. Gertrud, erst zweiundzwanzig und leicht in Verlegenheit zu bringen, wurde knallrot. »Herrliches Wetter heute, nicht?« , schmunzelte er. »Man sieht Ihrem Lächeln an, wie gut Ihnen die Sonne in den Tag passt. Oder freuen Sie sich auch so auf die Ankunft von Frau Hillmer und der kleinen Anka?« »Die kenne ich doch gar nicht!« , meinte Gertrud unsicher. »Sie werden sie kennenlernen.
Meine Frau und Frau Schäfer sind schon unterwegs zum Flughafen in Hamburg. Die beiden kommen ja aus Buenos Aires.« Dann konzentrierte er sich auf einen Brief und fügte kurz darauf hinzu: »Kennen Sie Herrn Stefan Berger?« Gertrud lächelte nun doch wieder. »Den kennt doch fast jeder. Ich auch, aber nicht persönlich. Er ist dieser Textilunternehmer, der jetzt auf seinem Grundstück bei Loberg wieder eine neue Fabrikhalle baut.
Fast« , setzte sie hinzu, »wäre ich bei ihm als Stenotypistin untergekommen. Aber er braucht keine Teilzeitkräfte. Und mein Mann wollte nicht, dass ich ganztags arbeite.« Kurt Traubnitz mochte nur etwas über vierzig sein. Er























