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Ein schönes Fest. Der neue Dr. Laurin 148 – Arztroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-69049-154-9
- EAN9783690491549
- Date de parution18/03/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille169 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knüpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an.
Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt.
Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten.
Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen. Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert. »Erzählen Sie mir, wie es mit Ihren beiden Enkeln war am Wochenende« , sagt Juliane Sundermann zu der alten Dame, die vor ihr auf dem Sofa saß und unbehaglich in die hellen Scheinwerfer blinzelte.
Emilie Trauding hieß sie, siebenundachtzig Jahre alt, Witwe, drei Kinder, sechs Enkel. Viel mehr wusste Juliane nicht über sie, aber sie hatte gelernt, sich Dinge einzuprägen, die sie für ihre Arbeit nutzen konnte. Sie war Fotografin, Porträtaufnahmen waren ihr Broterwerb, sie machte sie häufig. Da kam es darauf an, die Person vor der Kamera abzulenken von dem, was gerade geschah. Die meisten Menschen ließen sich nicht gerne fotografieren, sie reagierten verkrampft, fühlten sich nicht wohl - und so war es gerade bei Frau Trauding.
»Sie haben erwähnt, dass der Jüngere manchmal schwierig ist« , fuhr Juliane fort. »Aber nicht bei mir« , erwiderte Emilie Trauding mit einem gewissen Stolz in der Stimme. »Da traut er sich nicht. Außerdem weiß ich, dass er ruhiger wird, wenn er Bewegung hat und Neues entdecken kann. Also war ich mit ihm und seinem Bruder draußen bei diesem neuen Fitnesspark mit den vielen Sportgeräten. Da ist immer was los .« Juliane machte ein Bild ums andere.
Das Blinzeln hatte aufgehört, der Ausdruck des Unbehagens auf dem Gesicht der alten Dame war verschwunden. Sie lächelte, während sie sich an den Tag mit ihren beiden jüngsten Enkeln erinnerte. Die anderen waren schon erwachsen und lebten nicht mehr in München, deshalb war sie für diese beiden >Nachzügler< sehr dankbar. Sie drehte sich hierhin und dorthin, die Hände untermalten ihre Erzählung mit ausdrucksvollen Gesten.
Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen. Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert. »Erzählen Sie mir, wie es mit Ihren beiden Enkeln war am Wochenende« , sagt Juliane Sundermann zu der alten Dame, die vor ihr auf dem Sofa saß und unbehaglich in die hellen Scheinwerfer blinzelte.
Emilie Trauding hieß sie, siebenundachtzig Jahre alt, Witwe, drei Kinder, sechs Enkel. Viel mehr wusste Juliane nicht über sie, aber sie hatte gelernt, sich Dinge einzuprägen, die sie für ihre Arbeit nutzen konnte. Sie war Fotografin, Porträtaufnahmen waren ihr Broterwerb, sie machte sie häufig. Da kam es darauf an, die Person vor der Kamera abzulenken von dem, was gerade geschah. Die meisten Menschen ließen sich nicht gerne fotografieren, sie reagierten verkrampft, fühlten sich nicht wohl - und so war es gerade bei Frau Trauding.
»Sie haben erwähnt, dass der Jüngere manchmal schwierig ist« , fuhr Juliane fort. »Aber nicht bei mir« , erwiderte Emilie Trauding mit einem gewissen Stolz in der Stimme. »Da traut er sich nicht. Außerdem weiß ich, dass er ruhiger wird, wenn er Bewegung hat und Neues entdecken kann. Also war ich mit ihm und seinem Bruder draußen bei diesem neuen Fitnesspark mit den vielen Sportgeräten. Da ist immer was los .« Juliane machte ein Bild ums andere.
Das Blinzeln hatte aufgehört, der Ausdruck des Unbehagens auf dem Gesicht der alten Dame war verschwunden. Sie lächelte, während sie sich an den Tag mit ihren beiden jüngsten Enkeln erinnerte. Die anderen waren schon erwachsen und lebten nicht mehr in München, deshalb war sie für diese beiden >Nachzügler< sehr dankbar. Sie drehte sich hierhin und dorthin, die Hände untermalten ihre Erzählung mit ausdrucksvollen Gesten.























