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Ein Geschenk des Himmels. Der neue Sonnenwinkel 14 – Familienroman

Par : Michaela Dornberg
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-69049-927-9
  • EAN9783690499279
  • Date de parution03/03/2026
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille224 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Im Sonnenwinkel ist eine Familienroman-Serie. Schauplätze sind der am Sternsee gelegene Sonnenwinkel und die Felsenburg, eine beachtliche Ruine von geschichtlicher Bedeutung. Mit Michaela Dornberg übernimmt eine sehr erfolgreiche Serienautorin, die Fortsetzung der beliebten Familienserie "Im Sonnenwinkel". Michaela Dornberg ist mit ganzem Herzen in die bezaubernde Welt des Sonnenwinkels eingedrungen.
Sie kennt den idyllischen Flecken Erlenried und die sympathische Familie Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi. Doktor Roberta Steinfeld war eine ganz hervorragende Ärztin. Daran gab es keinen Zweifel. Aber, und das war nicht zu verkennen, sie war auch eine Frau. Und nachdem sie sich von ihrer ersten Überraschung erholt hatte, kam ihr sofort in den Sinn, dass sie furchtbar aussehen musste. Sie hatte, um den Kopf frei zu bekommen, einen Spaziergang um den See machen wollen.
Und entsprechend war sie auch gekleidet. Eine bequeme Hose, einen schlabbrigen Pullover hatte sie an, an den Füßen bequeme Schuhe. Und über allem trug sie einen uralten Parka, den sie schon als Studentin in den ersten Semestern getragen hatte, und von dem sie sich einfach nicht trennen konnte, Es gab sie wirklich, die sogenannten Lieblingsstücke, und ihr oller Parka, der gehörte eindeutig dazu. Dabei konnte Roberta nicht einmal sagen, woher diese Liebe kam.
Es war ein zweckmäßiges, khakifarbenes Teil, für das sie nicht einmal viel Geld gezahlt hatte. Roberta konnte sich noch sehr gut daran erinnern, dass sie zugeschlagen hatte, weil dieser Parka stark reduziert gewesen war, ein richtiges Schnäppchen. Nun, wie auch immer. Jetzt hätte sie wer weiß nicht was darum gegeben, nicht nur netter angezogen zu sein, nein, wenn sie das geahnt hätte, hätte sie sich ein wenig zurechtgemacht, geschminkt, Wimperntusche und Rouge aufgelegt, und sie hätte in ihre Haare, die sie seit einiger Zeit kinnlang trug, nicht diese dummen Kämmchen reingesteckt.
Sie fühlte sich scheußlich. Und das ausgerechnet jetzt. Sie hielt sich am Gartentörchen fest und starrte den Mann an, der ganz offensichtlich, lässig mit einer Flasche Rotwein unter dem Arm, zu ihr wollte. Roberta konnte es einfach nicht glauben, und vielleicht sollte sie sich fragen, ob das jetzt nicht so etwas wie eine Fata Morgana war, dass es ihn nicht wirklich gab, sondern dass sie eine Erscheinung hatte, weil sie immerfort an ihn denken musste, diesen Fremden mit den unglaublich blauen Augen, den sie einfach nicht vergessen konnte.
Es gab ihn wirklich! Geisterscheinungen redeten nicht, und das tat er. Fr grinste sie an, und Roberta stellte fest, dass seine Zähne die wahre Freude eines jeden Zahnpastaherstellers wären.