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Du bist spitze, Mami!. Der neue Sonnenwinkel 28 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-69371-152-1
- EAN9783693711521
- Date de parution09/06/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille224 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Im Sonnenwinkel ist eine Familienroman-Serie. Schauplätze sind der am Sternsee gelegene Sonnenwinkel und die Felsenburg, eine beachtliche Ruine von geschichtlicher Bedeutung.
Mit Michaela Dornberg übernimmt eine sehr erfolgreiche Serienautorin, die Fortsetzung der beliebten Familienserie "Im Sonnenwinkel". Michaela Dornberg ist mit ganzem Herzen in die bezaubernde Welt des Sonnenwinkels eingedrungen.
Sie kennt den idyllischen Flecken Erlenried und die sympathische Familie Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi. Es war leider kein Gast, der den >Seeblick< betrat, sondern es war der Postbote, eigentlich ein sehr netter freundlicher Mann. Er konnte nichts dafür, dass das, was ihr Unbehagen verursachte, mit der Post zusammenhing, die er ihr brachte. »Hallo, Frau Herzog« , rief er und wedelte mit ein paar Briefen herum.
»Heute gibt es mehr Post.« Als wenn das etwas wäre, um in Freude und Begeisterungsstürme auszubrechen. Sie bemühte sich, nett und freundlich zu sein, obwohl sie mit einem Blick bemerkt hatte, dass gleich obenauf ein Brief vom Finanzamt lag. »Darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten?« , erkundigte sie sich, »oder darf es etwas anderes sein?« Der Mann freute sich. Dennoch sagte er: »Ich bin heute spät dran, deswegen darf ich keine Zeit mehr verlieren.
Einen Kaffee nehme ich gern ein andermal, aber ein Schluck Mineralwasser, das wäre nett, das werde ich nicht ausschlagen.« Julia erhob sich, und sie kam sich vor wie eine alte, gebeugte Frau, als sie für diesen netten Mann das Mineralwasser holte, das er zügig austrank, sich bedankte. »Ich habe die Briefe auf den Tisch gelegt, dann vielleicht bis morgen.« Am liebsten hätte sie ihm zugerufen: »Lieber nicht.« Das hätte ihn sehr verwundert, sie sagte nichts, und nachdem er gegangen war, setzte sie sich wieder an den Tisch.
Es dauerte eine ganze Weile, ehe sie die Briefe in die Hand nehmen konnte. Eigentlich musste sie keinen der Briefe öffnen. Das vom Finanzamt war eine Mahnung wegen der Umsatzsteuer, in dem nächsten Brief wurde sie an die Zahlung der Grunderwerbssteuer für den Kauf des >Seeblick< erinnert. Mit dieser Mahnung hatte sie bereits seit Tagen gerechnet.
Sie kennt den idyllischen Flecken Erlenried und die sympathische Familie Auerbach mit dem Nesthäkchen Bambi. Es war leider kein Gast, der den >Seeblick< betrat, sondern es war der Postbote, eigentlich ein sehr netter freundlicher Mann. Er konnte nichts dafür, dass das, was ihr Unbehagen verursachte, mit der Post zusammenhing, die er ihr brachte. »Hallo, Frau Herzog« , rief er und wedelte mit ein paar Briefen herum.
»Heute gibt es mehr Post.« Als wenn das etwas wäre, um in Freude und Begeisterungsstürme auszubrechen. Sie bemühte sich, nett und freundlich zu sein, obwohl sie mit einem Blick bemerkt hatte, dass gleich obenauf ein Brief vom Finanzamt lag. »Darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten?« , erkundigte sie sich, »oder darf es etwas anderes sein?« Der Mann freute sich. Dennoch sagte er: »Ich bin heute spät dran, deswegen darf ich keine Zeit mehr verlieren.
Einen Kaffee nehme ich gern ein andermal, aber ein Schluck Mineralwasser, das wäre nett, das werde ich nicht ausschlagen.« Julia erhob sich, und sie kam sich vor wie eine alte, gebeugte Frau, als sie für diesen netten Mann das Mineralwasser holte, das er zügig austrank, sich bedankte. »Ich habe die Briefe auf den Tisch gelegt, dann vielleicht bis morgen.« Am liebsten hätte sie ihm zugerufen: »Lieber nicht.« Das hätte ihn sehr verwundert, sie sagte nichts, und nachdem er gegangen war, setzte sie sich wieder an den Tisch.
Es dauerte eine ganze Weile, ehe sie die Briefe in die Hand nehmen konnte. Eigentlich musste sie keinen der Briefe öffnen. Das vom Finanzamt war eine Mahnung wegen der Umsatzsteuer, in dem nächsten Brief wurde sie an die Zahlung der Grunderwerbssteuer für den Kauf des >Seeblick< erinnert. Mit dieser Mahnung hatte sie bereits seit Tagen gerechnet.






















