Die Zeichen stehen auf Stur. Sophienlust, wie alles begann 20 – Familienroman

Par : Marietta Brem
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-98757-043-8
  • EAN9783987570438
  • Date de parution18/10/2022
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille216 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Wir lernen die Geschichte kennen, die einmal dazu führen wird, dass es, viele Jahre später, zur Gründung von 'Sophienlust' kommen wird. Der Weg dahin schildert eine ergreifende, spannende Familiengeschichte, die sich immer wieder, wenn keiner damit rechnet, dramatisch zuspitzt und dann wieder die schönste Harmonie der Welt ausstrahlt. Das Elternhaus Montand ist markant - hier liegen die Wurzeln für das spätere Kinderheim, aber das kann zu diesem frühen Zeitpunkt noch keiner ahnen. Eine wundervolle Vorgeschichte, die die Herzen aller Sophienlust-Fans höherschlagen lässt. Wie Gespenster huschten Bäume und Sträucher am Autofenster vorbei.
Es war ein trüber Nachmittag und nur noch wenige Autofahrer waren unterwegs. Eigentlich war der mineralgraue Passat das einzige Auto, das weit und breit zu sehen war. Er fuhr schnell und ein wenig unkontrolliert, wechselte immer mal wieder ein bisschen über den Mittelstreifen auf die gegenüber liegende Fahrbahn, um dann mit einem heftigen Schlenker wieder in die Spur zu kommen. »Lass lieber mich fahren, Charles« , bat Marisa Donell ihren Mann, dessen Gesicht vor Zorn zu einer unangenehmen Grimasse verzogen war.
Er war ein gut aussehender Mann Ende dreißig. Seine strohblonden Haare umgaben seinen Kopf wie ein schimmernder Helm, und die gebräunte Haut bildete einen interessanten Kontrast. Er starrte beharrlich geradeaus und fand es auch nicht für nötig, seiner Frau zu antworten. »Wir landen noch im Straßengraben, wenn du so weitermachst.« Marisa wurde etwas lauter. Die Angst in ihr wurde immer größer. »Oder fahr rechts ran, dann können wir reden.« Sie strich sich die dunkelblonde Strähne aus dem Gesicht, die sich aus ihrem blauen Samtband gelöst hatte.
Ihre strahlend blauen Augen füllten sich mit Tränen. »Was gibt es da zu reden? Ich hab dich um die Scheidung gebeten, weil ich zurück will nach Kansas und du mich auf einmal nicht mehr begleiten willst. Das ist meine Heimat, und ich hab dir bei unserer Heirat bereits gesagt, dass ich nicht mein ganzes Leben lang in Deutschland bleiben möchte. Spätestens, wenn meine Eltern zu alt geworden sind, um ihre Farm zu bewirtschaften, werde ich meine Zelte hier abbrechen und heimkehren.
Das hab ich dir alles gesagt und du meintest, dann würdest du mit mir kommen.«
Wir lernen die Geschichte kennen, die einmal dazu führen wird, dass es, viele Jahre später, zur Gründung von 'Sophienlust' kommen wird. Der Weg dahin schildert eine ergreifende, spannende Familiengeschichte, die sich immer wieder, wenn keiner damit rechnet, dramatisch zuspitzt und dann wieder die schönste Harmonie der Welt ausstrahlt. Das Elternhaus Montand ist markant - hier liegen die Wurzeln für das spätere Kinderheim, aber das kann zu diesem frühen Zeitpunkt noch keiner ahnen. Eine wundervolle Vorgeschichte, die die Herzen aller Sophienlust-Fans höherschlagen lässt. Wie Gespenster huschten Bäume und Sträucher am Autofenster vorbei.
Es war ein trüber Nachmittag und nur noch wenige Autofahrer waren unterwegs. Eigentlich war der mineralgraue Passat das einzige Auto, das weit und breit zu sehen war. Er fuhr schnell und ein wenig unkontrolliert, wechselte immer mal wieder ein bisschen über den Mittelstreifen auf die gegenüber liegende Fahrbahn, um dann mit einem heftigen Schlenker wieder in die Spur zu kommen. »Lass lieber mich fahren, Charles« , bat Marisa Donell ihren Mann, dessen Gesicht vor Zorn zu einer unangenehmen Grimasse verzogen war.
Er war ein gut aussehender Mann Ende dreißig. Seine strohblonden Haare umgaben seinen Kopf wie ein schimmernder Helm, und die gebräunte Haut bildete einen interessanten Kontrast. Er starrte beharrlich geradeaus und fand es auch nicht für nötig, seiner Frau zu antworten. »Wir landen noch im Straßengraben, wenn du so weitermachst.« Marisa wurde etwas lauter. Die Angst in ihr wurde immer größer. »Oder fahr rechts ran, dann können wir reden.« Sie strich sich die dunkelblonde Strähne aus dem Gesicht, die sich aus ihrem blauen Samtband gelöst hatte.
Ihre strahlend blauen Augen füllten sich mit Tränen. »Was gibt es da zu reden? Ich hab dich um die Scheidung gebeten, weil ich zurück will nach Kansas und du mich auf einmal nicht mehr begleiten willst. Das ist meine Heimat, und ich hab dir bei unserer Heirat bereits gesagt, dass ich nicht mein ganzes Leben lang in Deutschland bleiben möchte. Spätestens, wenn meine Eltern zu alt geworden sind, um ihre Farm zu bewirtschaften, werde ich meine Zelte hier abbrechen und heimkehren.
Das hab ich dir alles gesagt und du meintest, dann würdest du mit mir kommen.«
Das Schweigen der Krabben
Marietta Brem
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