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Die Idee der Freiheit. Das Erkennen der Welt - Gibt es Grenzen des Erkennens? Diskurs zu Rudolf Steiner
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- Nombre de pages326
- FormatePub
- ISBN978-3-7526-5700-5
- EAN9783752657005
- Date de parution06/01/2021
- Protection num.Adobe DRM
- Taille229 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurC. M. Willberg
Résumé
DIE IDEE DER FREIHEIT
Das Erkennen der Welt - Gibt es Grenzen des Erkennens? Diskurs zu Rudolf Steiner
Auf dieser Stufe der Sittlichkeit kann von allgemeinen Sittlichkeit, Begriffen, Normen, Gesetzen nur insofern die Rede sein, als sich diese aus der Verallgemeinerung der individuellen Antriebe ergeben. Allgemeine Normen setzen immer konkrete Tatsachen voraus, aus denen sie abgeleitet werden können.
Durch das menschliche Handeln werden aber Tatsachen erst geschaffen. Wenn wir das Gesetzmäßige Begriffliche in dem Handeln der Individuen, Völker und Zeitalter aufsuchen, so erhalten wir eine Ethik aber nicht als Wissenschaft von sittlichen Normen, sondern als Naturlehre der Sittlichkeit. Die Freiheit des Handelns ist nur denkbar vom Standpunkte des ethischen Individualismus aus. Wie ist aber ein Zusammenleben der Menschen möglich, wenn jeder nur bestrebt ist, seine Individualität zur Geltung zu bringen? Damit ist ein Einwand des falsch verstandenen Moralismus gekennzeichnet.
Dieser glaubt, eine Gemeinschaft von Menschen sei nur möglich, wenn sie alle vereinigt sind durch eine gemeinsame festgelegte sittliche Ordnung. Dieser Moralismus versteht eben die Einigkeit der Ideenwelt nicht. Er begreift nicht, dass die Ideenwelt, die in mir tätig ist, keine andere ist als die in meine Mitmenschen.
Durch das menschliche Handeln werden aber Tatsachen erst geschaffen. Wenn wir das Gesetzmäßige Begriffliche in dem Handeln der Individuen, Völker und Zeitalter aufsuchen, so erhalten wir eine Ethik aber nicht als Wissenschaft von sittlichen Normen, sondern als Naturlehre der Sittlichkeit. Die Freiheit des Handelns ist nur denkbar vom Standpunkte des ethischen Individualismus aus. Wie ist aber ein Zusammenleben der Menschen möglich, wenn jeder nur bestrebt ist, seine Individualität zur Geltung zu bringen? Damit ist ein Einwand des falsch verstandenen Moralismus gekennzeichnet.
Dieser glaubt, eine Gemeinschaft von Menschen sei nur möglich, wenn sie alle vereinigt sind durch eine gemeinsame festgelegte sittliche Ordnung. Dieser Moralismus versteht eben die Einigkeit der Ideenwelt nicht. Er begreift nicht, dass die Ideenwelt, die in mir tätig ist, keine andere ist als die in meine Mitmenschen.























