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Der Hexenhammer (Zusammengefasste Ausgabe). Bereicherte Ausgabe. Hexenverfolgung und Inquisition im 15. Jahrhundert: theologische Argumente, juristische Prinzipien und deutsche Geschichte der dunklen Epoche
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- Nombre de pages227
- FormatePub
- ISBN859-65--4788939-7
- EAN8596547889397
- Date de parution07/02/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille966 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurQUICKIE CLASSICS
Résumé
Der Hexenhammer (Malleus Maleficarum, 1486/87) ist ein juristisch-theologisches Handbuch, das Hexerei als reales Verbrechen und Häresie systematisch fasst. In scholastischer Disputationsform verknüpft Kramer Bibel, Kanonistik und thomistische Philosophie, entfaltet eine strenge Dämonologie (Pakt, Incubi/Succubi, maleficia) und normiert inquisitorische Verfahren, Beweise und Verhöre. Entstanden im Spannungsfeld spätmittelalterlicher Krisen und der neuen Druckkultur, wurde das Werk-gestützt auf Summis desiderantes und den Kölner Vermerk-zum einflussreichsten Leitfaden der europäischen Verfolgungen.
Heinrich Kramer (Institoris, ca. 1430-1505), Dominikaner und päpstlicher Inquisitor in Süddeutschland und Tirol, schrieb aus praktischer Erfahrung und verletzter Autorität: Nach dem Innsbrucker Debakel von 1485, als Bischof Golser seine Verfahren stoppte, suchte er Legitimation im Text. Die oft genannte Mitautorschaft Jakob Sprengers gilt heute als taktisch. Kramers Strenge, seine scholastische Schulung und die päpstliche Bestärkung prägen Ton und Ziel.
Zu empfehlen ist dieses Buch als Schlüsselquelle, nicht als Richtschnur: Es zeigt, wie Gelehrsamkeit, Prozesslogik und Misogynie Gewalt rationalisieren. Für die Geschichte von Religion, Recht und Geschlecht sowie für die Frühneuzeitforschung bietet der Hexenhammer ein unerlässliches, kritisch zu kontextualisierendes Dokument-am besten in einer kommentierten Ausgabe, die Begriffe, Quellen und Wirkungsgeschichte erschließt. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Heinrich Kramer (Institoris, ca. 1430-1505), Dominikaner und päpstlicher Inquisitor in Süddeutschland und Tirol, schrieb aus praktischer Erfahrung und verletzter Autorität: Nach dem Innsbrucker Debakel von 1485, als Bischof Golser seine Verfahren stoppte, suchte er Legitimation im Text. Die oft genannte Mitautorschaft Jakob Sprengers gilt heute als taktisch. Kramers Strenge, seine scholastische Schulung und die päpstliche Bestärkung prägen Ton und Ziel.
Zu empfehlen ist dieses Buch als Schlüsselquelle, nicht als Richtschnur: Es zeigt, wie Gelehrsamkeit, Prozesslogik und Misogynie Gewalt rationalisieren. Für die Geschichte von Religion, Recht und Geschlecht sowie für die Frühneuzeitforschung bietet der Hexenhammer ein unerlässliches, kritisch zu kontextualisierendes Dokument-am besten in einer kommentierten Ausgabe, die Begriffe, Quellen und Wirkungsgeschichte erschließt. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.












