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Der Hexenhammer (Zusammengefasste Ausgabe). Bereicherte Ausgabe. Scholastik, Dämonologie und Kirchenrecht: Leitfaden der Inquisition zu Hexenprozessen, Teufelspakt und Schadenszauber im Spätmittelalter
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- Nombre de pages232
- FormatePub
- ISBN859-65--4788504-7
- EAN8596547885047
- Date de parution07/02/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille960 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurQUICKIE CLASSICS
Résumé
Der Hexenhammer (Band 1-3) versammelt die drei klassischen Teile des Malleus Maleficarum (1487): eine scholastische Grundlegung der Dämonologie und der "Realität" der Hexerei, eine detaillierte Prozess- und Beweislehre sowie einen Katalog pastoraler Gegenmaßnahmen. Kramers Argumentation operiert syllogistisch und autoritätsgebunden (Bibel, Väter, Kanonistik) mit Rekurs auf kanonisches und römisches Recht.
Stilistisch verbindet der Text Disputationslogik mit forensischer Handreichung; inhaltlich verdichtet er spätmittelalterliche Ängste zu einem einflussreichen, zutiefst misogynen Programm, das die Verfolgungspraxis der Frühen Neuzeit prägte. Heinrich Kramer (Henricus Institoris), Dominikaner und päpstlicher Inquisitor im Alpenraum, schrieb das Werk im Umfeld des Bullenbriefs Summis desiderantes (1484).
Gescheiterte Ermittlungen in Innsbruck 1485 und Konflikte mit lokalen Autoritäten schärften sein Bedürfnis, Verfahren zu vereinheitlichen und theologisch zu legitimieren. Die oft genannte Mitautorschaft Jakob Sprengers gilt als fraglich; die Überlieferung zeigt Kramers eigenständige Agenda, die Frömmigkeit, Ordensdisziplin und juristische Systematik verbindet. Empfohlen sei dieses Werk allen, die Rechts-, Theologie- und Kulturgeschichte in ihrer dunklen Genealogie verstehen wollen.
Die drei Bände bieten eine Schlüsselquelle, deren normative Kraft und rhetorische Strategien man kritisch lesen muss-als Dokument der Angstproduktion, der Frauenfeindlichkeit und der Prozessinnovation. Kommentierte Ausgaben liefern den notwendigen Apparat, um Text, Wirkungsgeschichte und Gefährlichkeit präzise einzuordnen. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Stilistisch verbindet der Text Disputationslogik mit forensischer Handreichung; inhaltlich verdichtet er spätmittelalterliche Ängste zu einem einflussreichen, zutiefst misogynen Programm, das die Verfolgungspraxis der Frühen Neuzeit prägte. Heinrich Kramer (Henricus Institoris), Dominikaner und päpstlicher Inquisitor im Alpenraum, schrieb das Werk im Umfeld des Bullenbriefs Summis desiderantes (1484).
Gescheiterte Ermittlungen in Innsbruck 1485 und Konflikte mit lokalen Autoritäten schärften sein Bedürfnis, Verfahren zu vereinheitlichen und theologisch zu legitimieren. Die oft genannte Mitautorschaft Jakob Sprengers gilt als fraglich; die Überlieferung zeigt Kramers eigenständige Agenda, die Frömmigkeit, Ordensdisziplin und juristische Systematik verbindet. Empfohlen sei dieses Werk allen, die Rechts-, Theologie- und Kulturgeschichte in ihrer dunklen Genealogie verstehen wollen.
Die drei Bände bieten eine Schlüsselquelle, deren normative Kraft und rhetorische Strategien man kritisch lesen muss-als Dokument der Angstproduktion, der Frauenfeindlichkeit und der Prozessinnovation. Kommentierte Ausgaben liefern den notwendigen Apparat, um Text, Wirkungsgeschichte und Gefährlichkeit präzise einzuordnen. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.













