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Der Geltstag (Zusammengefasste Ausgabe). Bereicherte Ausgabe. Zahltag im Emmental: Kredit, Ehre und soziale Kontrolle zwischen Bauernhaus, Wirtshaus und Amtsstube – ein Sittengemälde des Vormärz.
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- Nombre de pages123
- FormatePub
- ISBN859-65--4788503-0
- EAN8596547885030
- Date de parution07/02/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille888 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurQUICKIE CLASSICS
Résumé
Der Geltstag schildert mit präzisem Realismus den ritualisierten Zahlungstermin einer bernischen Landgemeinde, an dem Schulden beglichen, Verträge erneuert und Ehre verhandelt wird. Zwischen Bauernhaus, Wirtshaus und Amtsstube entfaltet sich ein Panorama von Kredit, Nachbarschaft und sozialem Druck, das in Versuchungen und Akten der Besonnenheit kulminiert. Sprichwörtliche Dichte, dialektale Rede und moraldidaktische Kommentare verorten die Erzählung im biedermeierlichen Vormärz.
Jeremias Gotthelf, das Pseudonym des Berner Pfarrers Albert Bitzius, gewann in Lützelflüh intime Kenntnis von Armut, Verschuldung und Gemeindepolitik. Die täglichen Erfahrungen mit Wechseln, Wucher, Trunksucht und verletzter Ehre prägten seine Predigten wie seine Prosa. Aus protestantischer Ethik und aufklärerischer Pädagogik erwuchs ihm der Impuls, die Monetarisierung des Dorfes exemplarisch zu durchleuchten - wozu Der Geltstag neben Bauernspiegel und Geld und Geist zählt.
Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die die Moralökonomie des 19. Jahrhunderts verstehen wollen: Dieses Buch zeigt, wie Kredit, Vertrauen und soziale Kontrolle Lebensläufe formen und Maßhalten Gemeinschaft ermöglicht. Wer Schweizer Realismus, Dorfsoziologie und alltagsnahe Sprache schätzt, findet in Der Geltstag eine eindringliche, lehrreiche und aktuelle Lektüre, die über lokales Kolorit hinaus das Wesen des Geldes beleuchtet. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Jeremias Gotthelf, das Pseudonym des Berner Pfarrers Albert Bitzius, gewann in Lützelflüh intime Kenntnis von Armut, Verschuldung und Gemeindepolitik. Die täglichen Erfahrungen mit Wechseln, Wucher, Trunksucht und verletzter Ehre prägten seine Predigten wie seine Prosa. Aus protestantischer Ethik und aufklärerischer Pädagogik erwuchs ihm der Impuls, die Monetarisierung des Dorfes exemplarisch zu durchleuchten - wozu Der Geltstag neben Bauernspiegel und Geld und Geist zählt.
Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die die Moralökonomie des 19. Jahrhunderts verstehen wollen: Dieses Buch zeigt, wie Kredit, Vertrauen und soziale Kontrolle Lebensläufe formen und Maßhalten Gemeinschaft ermöglicht. Wer Schweizer Realismus, Dorfsoziologie und alltagsnahe Sprache schätzt, findet in Der Geltstag eine eindringliche, lehrreiche und aktuelle Lektüre, die über lokales Kolorit hinaus das Wesen des Geldes beleuchtet. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.


















