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Der Chefarzt und eine verzweifelte Frau. Kurfürstenklinik 54 – Arztroman

Par : Nina Kayser-Darius
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-1934-4
  • EAN9783740919344
  • Date de parution20/06/2017
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille182 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

Mit den spannenden Arztromanen um die "Kurfürstenklinik" präsentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und dabei warmherzig und ergreifend erzählt. Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist. Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist.
100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich. »Ich habe eine Überraschung für Sie, Frau Nordhoff« , sagte Dr. Adrian Winter zu der jungen Frau mit den kurzen dunklen Stoppelhaaren und den lebhaften braunen Augen. Sie war auf ihrem Fahrrad von einem Auto angefahren worden und schwer gestürzt. Zum Glück war sie fast unverletzt geblieben, aber sie war dennoch vorsorglich in die Notaufnahme der Kurfürsten-Klinik in Berlin-Charlottenburg gebracht worden, in deren Nähe sie verunglückt war.
Und dort hatten die Ärzte darauf bestanden, einige Untersuchungen zu machen, weil sie sichergehen wollten, daß nichts übersehen wurde. Dr. Adrian Winter leitete die Notaufnahme der Kurfürsten-Klinik. Er war ein junger Mann von Mitte dreißig, mit einem sympathischen, gut geschnittenen Gesicht. Jetzt lächelte er, während ihn Bettina Nordhoff fragend ansah. Sie war vierundzwanzig Jahre alt und hatte ihm als erstes gesagt, daß sie keine Zeit habe, lange in der Klinik zu bleiben.
Sie war zweifellos eine sehr temperamentvolle und impulsive junge Frau. »Was denn für 'ne Überraschung?« fragte sie. »Vielleicht ist es ja auch keine« , erwiderte Adrian. »Sie sind schwanger. Haben Sie das gewußt? Bettina sah ihn mit offenem Mund an. Es war nicht zu übersehen, daß sie sich über diese Nachricht keineswegs freute. »Schwanger?« brachte sie schließlich heraus. »Das darf doch wohl nicht wahr sein! Ausgerechnet jetzt! Ich kann kein Kind gebrauchen, Herr Dr.
Winter, nicht im Augenblick.« Adrian setzte sich zu ihr. Er mußte sich Zeit nehmen für sie, auch wenn die Notaufnahme wieder einmal total überfüllt war, wie es in letzter Zeit immer häufiger geschah. »Warum nicht?« fragte er ruhig. »Was wäre so schrecklich daran, wenn