Nouveauté
Der beschriebene Tännling. Eine Waldgeschichte aus dem Böhmerwald über Naturidylle, Dorfleben und eine geheimnisvolle Inschrift
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages200
- FormatePub
- ISBN859-65--4792321-3
- EAN8596547923213
- Date de parution18/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille824 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurGOOD PRESS
Résumé
Adalbert Stifters "Der beschriebene Tännling" verbindet naturkundlich präzise Landschaftsschilderung mit einer stillen, moralisch ausgerichteten Erzählung. Im Mittelpunkt steht ein junger Tannenbaum, dessen Beschriftung zum geheimnisvollen Zeichen menschlicher Erinnerung, Bindung und Vergänglichkeit wird. Stifter entwickelt daraus keine sensationelle Handlung, sondern eine fein abgestufte Betrachtung der Beziehungen zwischen Natur, Geschichte und menschlicher Verantwortung.
Die ruhige Syntax, die genaue Beobachtung kleinster Vorgänge und die symbolische Aufladung des Waldes verorten den Text zwischen Biedermeier, romantischer Naturpoetik und dem späteren poetischen Realismus. Gerade die scheinbare Ereignisarmut erweist sich als ästhetisches Prinzip: Im Unspektakulären werden grundlegende Fragen nach Dauer, Schuld und innerer Ordnung sichtbar. Adalbert Stifter (1805-1868), aus dem oberösterreichischen Böhmerwald stammend, war Schriftsteller, Maler, Pädagoge und ein leidenschaftlicher Beobachter geologischer sowie botanischer Erscheinungen.
Seine intensive Beziehung zur Wald- und Berglandschaft seiner Heimat prägte sein Werk ebenso wie sein Ideal der "sanften Gesetzmäßigkeit", nach dem sich sittliche Größe in Selbstbeherrschung und behutsamem Handeln zeigt. "Der beschriebene Tännling" lässt sich vor diesem Hintergrund als frühe Erprobung jener Poetik verstehen, die Natur nicht bloß als Kulisse, sondern als eigenständige Ordnungskraft auffasst.
Empfohlen sei das Buch allen Lesern, die literarische Konzentration, symbolisch dichte Naturdarstellung und psychologische Feinzeichnung schätzen. Es belohnt eine langsame, aufmerksame Lektüre und eröffnet exemplarisch den Zugang zu Stifters unverwechselbarer Kunst, im Kleinen das Grundsätzliche sichtbar zu machen.
Die ruhige Syntax, die genaue Beobachtung kleinster Vorgänge und die symbolische Aufladung des Waldes verorten den Text zwischen Biedermeier, romantischer Naturpoetik und dem späteren poetischen Realismus. Gerade die scheinbare Ereignisarmut erweist sich als ästhetisches Prinzip: Im Unspektakulären werden grundlegende Fragen nach Dauer, Schuld und innerer Ordnung sichtbar. Adalbert Stifter (1805-1868), aus dem oberösterreichischen Böhmerwald stammend, war Schriftsteller, Maler, Pädagoge und ein leidenschaftlicher Beobachter geologischer sowie botanischer Erscheinungen.
Seine intensive Beziehung zur Wald- und Berglandschaft seiner Heimat prägte sein Werk ebenso wie sein Ideal der "sanften Gesetzmäßigkeit", nach dem sich sittliche Größe in Selbstbeherrschung und behutsamem Handeln zeigt. "Der beschriebene Tännling" lässt sich vor diesem Hintergrund als frühe Erprobung jener Poetik verstehen, die Natur nicht bloß als Kulisse, sondern als eigenständige Ordnungskraft auffasst.
Empfohlen sei das Buch allen Lesern, die literarische Konzentration, symbolisch dichte Naturdarstellung und psychologische Feinzeichnung schätzen. Es belohnt eine langsame, aufmerksame Lektüre und eröffnet exemplarisch den Zugang zu Stifters unverwechselbarer Kunst, im Kleinen das Grundsätzliche sichtbar zu machen.





















