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Das Kind, das niemand wollte. Im Sonnenwinkel 32 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-69371-243-6
- EAN9783693712436
- Date de parution07/07/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille204 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Im Sonnenwinkel ist eine Familienroman-Serie, bestehend aus 75 in sich abgeschlossenen Romanen. Schauplätze sind der am Sternsee gelegene Sonnenwinkel und die Felsenburg, eine beachtliche Ruine von geschichtlicher Bedeutung.
Wundervolle, Familienromane die die Herzen aller höherschlagen lassen.
Stefan Behrend nahm seine junge Frau zärtlich in die Arme. »Pass gut auf dich auf, Anschi! Geh spazieren, aber nicht zu lange.
Schone dich, und iss im Restaurant Seeblick, damit du dir nicht extra Arbeit machen musst. Morgen Abend bin ich wieder zurück, mein Liebes.« Angelika zwang sich ein tapferes Lächeln um die Lippen. »Ich werde es schon überstehen« , sagte sie, aber sehr zuversichtlich klang es nicht. Stefan Behrend wusste es. Sie wohnten noch nicht lange in Erlenried. Anschi hatte mit dem Einrichten des Hauses so viel zu tun gehabt, dass sie noch kaum Kontakt zu den Nachbarn bekommen hatte, und nun musste er diese unaufschiebbare Geschäftsreise nach Stuttgart machen.
Aber er war so froh, diese gute Stellung in den Münster-Werken gefunden zu haben, dass er dem Chef nicht gleich mit seinen privaten Dingen kommen wollte. Andere Frauen mussten auch mal allein bleiben, auch wenn sie ein Kind erwarteten. Es ließ sich einfach nicht ändern. Angelika war besonders empfindlich, zugegeben. Sie hatte sich einer langen Behandlung unterziehen müssen, bis sie sich auf ein Kind freuen durfte, und immer lebte sie in der Sorge, es wieder zu verlieren.
Daran trug zum Teil auch ihre Mutter schuld. Stefan war froh, dass diese endlich keinen Einfluss mehr auf Anschi ausüben konnte. Anschi winkte ihrem Mann nach. Dann ging sie schnell ins Haus und schalt sich der Tränen, die über ihre Wangen rannen.
Schone dich, und iss im Restaurant Seeblick, damit du dir nicht extra Arbeit machen musst. Morgen Abend bin ich wieder zurück, mein Liebes.« Angelika zwang sich ein tapferes Lächeln um die Lippen. »Ich werde es schon überstehen« , sagte sie, aber sehr zuversichtlich klang es nicht. Stefan Behrend wusste es. Sie wohnten noch nicht lange in Erlenried. Anschi hatte mit dem Einrichten des Hauses so viel zu tun gehabt, dass sie noch kaum Kontakt zu den Nachbarn bekommen hatte, und nun musste er diese unaufschiebbare Geschäftsreise nach Stuttgart machen.
Aber er war so froh, diese gute Stellung in den Münster-Werken gefunden zu haben, dass er dem Chef nicht gleich mit seinen privaten Dingen kommen wollte. Andere Frauen mussten auch mal allein bleiben, auch wenn sie ein Kind erwarteten. Es ließ sich einfach nicht ändern. Angelika war besonders empfindlich, zugegeben. Sie hatte sich einer langen Behandlung unterziehen müssen, bis sie sich auf ein Kind freuen durfte, und immer lebte sie in der Sorge, es wieder zu verlieren.
Daran trug zum Teil auch ihre Mutter schuld. Stefan war froh, dass diese endlich keinen Einfluss mehr auf Anschi ausüben konnte. Anschi winkte ihrem Mann nach. Dann ging sie schnell ins Haus und schalt sich der Tränen, die über ihre Wangen rannen.






















