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Mein Sohn gehört zu mir. Im Sonnenwinkel 33 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-69371-244-3
- EAN9783693712443
- Date de parution14/07/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille202 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Im Sonnenwinkel ist eine Familienroman-Serie, bestehend aus 75 in sich abgeschlossenen Romanen. Schauplätze sind der am Sternsee gelegene Sonnenwinkel und die Felsenburg, eine beachtliche Ruine von geschichtlicher Bedeutung.
Wundervolle, Familienromane die die Herzen aller höherschlagen lassen.
Vera Schöller betrachtete sich mit einigem Wohlgefallen im Spiegel. Sie setzte ein selbstzufriedenes Lächeln auf, als sie noch ein Löckchen zurechtzupfte.
Sie hatte sich das Haar in einem satten Braunton färben lassen, die Augenbrauen sorgfältig gezupft und ein mattes Make-up aufgelegt, das die ganz feinen Fältchen ihrer sonst noch glatten Haut überdeckte. Vera Schöller war fünfundvierzig und sehr stolz auf ihre reine Haut. Sie war überhaupt mit sich und der Welt zufrieden an diesem Donnerstagnachmittag, an dem sie ihr Bridgekränzchen abzuhalten pflegte.
Es fand immer bei ihr statt, denn sie war die Einzige in dem Kreis, die verwitwet war und keine Rücksicht auf einen nörgelnden Mann nehmen musste. Und ihre drei Freundinnen waren froh, ihrer aufreibenden Häuslichkeit entfliehen zu können. Selbstverständlich kamen sie alle aus dem gleichen gesellschaftlichen Milieu. Sie waren mit höheren Beamten verheiratet, nur Vera Schöllers Mann hatte eine kleine Fabrik besessen.
Er war jedoch vor drei Jahren gestorben. Dank des Umstandes, dass Vera Schöllers einzige Tochter Isabel Henning Harms geheiratet hatte, konnte Vera sich das Leben einrichten, wie sie wollte. Sie brauchte nicht zu sparen, sie konnte ihre Freundinnen, die sie schon lange kannte, mit Delikatessen bewirten, und an diesem Nachmittag hatte sie noch eine besondere Überraschung für sie bereit. Der Gedanke, was die drei dazu wohl für Gesichter machen würden, entlockte ihr ein leises Lachen.
Doch da läutete es schon. Sie kamen immer gemeinsam, Irma Brandner, Hetty Möckel und Anne Senger. Sie wirkten zwar nicht mehr ganz so jugendfrisch wie ihre Gastgeberin, aber sie konnten sich auch noch sehen lassen. »Du siehst blendend aus, meine Liebe« , rief Irma aus. »Du wirst von Woche zu Woche jünger« , schloss sich Hetty an.
Sie hatte sich das Haar in einem satten Braunton färben lassen, die Augenbrauen sorgfältig gezupft und ein mattes Make-up aufgelegt, das die ganz feinen Fältchen ihrer sonst noch glatten Haut überdeckte. Vera Schöller war fünfundvierzig und sehr stolz auf ihre reine Haut. Sie war überhaupt mit sich und der Welt zufrieden an diesem Donnerstagnachmittag, an dem sie ihr Bridgekränzchen abzuhalten pflegte.
Es fand immer bei ihr statt, denn sie war die Einzige in dem Kreis, die verwitwet war und keine Rücksicht auf einen nörgelnden Mann nehmen musste. Und ihre drei Freundinnen waren froh, ihrer aufreibenden Häuslichkeit entfliehen zu können. Selbstverständlich kamen sie alle aus dem gleichen gesellschaftlichen Milieu. Sie waren mit höheren Beamten verheiratet, nur Vera Schöllers Mann hatte eine kleine Fabrik besessen.
Er war jedoch vor drei Jahren gestorben. Dank des Umstandes, dass Vera Schöllers einzige Tochter Isabel Henning Harms geheiratet hatte, konnte Vera sich das Leben einrichten, wie sie wollte. Sie brauchte nicht zu sparen, sie konnte ihre Freundinnen, die sie schon lange kannte, mit Delikatessen bewirten, und an diesem Nachmittag hatte sie noch eine besondere Überraschung für sie bereit. Der Gedanke, was die drei dazu wohl für Gesichter machen würden, entlockte ihr ein leises Lachen.
Doch da läutete es schon. Sie kamen immer gemeinsam, Irma Brandner, Hetty Möckel und Anne Senger. Sie wirkten zwar nicht mehr ganz so jugendfrisch wie ihre Gastgeberin, aber sie konnten sich auch noch sehen lassen. »Du siehst blendend aus, meine Liebe« , rief Irma aus. »Du wirst von Woche zu Woche jünger« , schloss sich Hetty an.






















