Angst ist ein schlechter Berater. Dr. Norden 187 – Arztroman

Par : Patricia Vandenberg
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-69371-090-6
  • EAN9783693710906
  • Date de parution05/05/2026
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille139 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBlattwerk Handel GmbH

Résumé

Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr.
Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist. »Irgendwie kommt mir dieser Mann bekannt vor.« Felicitas Norden stand, ein halb volles Glas in der Hand, neben ihrem Mann an einem Tisch und blickte möglichst unauffällig in eine Richtung. Sie ärgerte sich darüber, dass ihr nicht einfallen wollte, wo sie den auffallend gut aussehenden Mann mit den dunklen welligen Haaren schon einmal gesehen hatte.
Daniel reckte und streckte sich, um über die Köpfe der zahlreichen Gäste hinweg einen Blick auf ihn zu werfen. Er musste sich noch nicht einmal diskret verhalten, denn das Gedränge war groß und die Lautstärke enorm. Immer wieder erhaschte er einen Blick auf den großgewachsenen Mann, der von einer Menschentraube umringt war. Plötzlich erhellte sich seine Miene. »Ist das nicht ein Schauspieler aus dem Sommernachtstraum?« , erinnerte er sich an das Theaterstück, das er erst vergangene Woche mit seiner Frau besucht hatte.
»Einer der Handwerker?« Schlagartig erhellte sich auch Fees Miene. »Du bist ein Schatz.« Sie beugte sich zu ihrem Mann hinüber und gab ihm einen Kuss auf die Wange. »Ein Glück, dass du so ein gutes Gedächtnis hast. Es macht mich immer wahnsinnig, wenn ich Menschen treffe, die ich kenne, aber nicht weiß, wo ich sie schon mal gesehen hab.« »Und ich dachte schon, du hättest ein Auge auf diesen Adonis geworfen« , schmunzelte Daniel und versteckte die Spur Sorge hinter einem strahlenden Lächeln.
Besitzergreifend legte er den Arm um Fees nackte Schultern. Zur Feier des Tages trug sie ein schulterfreies, bodenlanges Kleid, dessen Dekolleté über und über mit glitzernden kleinen Perlen bestickt war. Felicitas sah darin aus wie eine Märchenprinzessin.