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Zwischen Ernte und Hungersnot: Überleben im mittelalterlichen Dorf. Alltagsleben im mittelalterlichen Europa: Arbeit, Familie, Ernährung und soziale Strukturen jenseits von Burgen und Schlachten
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- Nombre de pages181
- FormatePub
- ISBN978-3-565-20390-1
- EAN9783565203901
- Date de parution28/01/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Der mittelalterliche Alltag war geprägt von körperlicher Arbeit, Wetterabhängigkeit und einem komplexen Netz sozialer Verpflichtungen. Dieses Buch rekonstruiert, wie die Mehrheit der Menschen lebte-Bauern, Handwerker, Tagelöhner-deren Erfahrungen in Chroniken über Könige und Kriege kaum vorkommen. Es zeigt den Rhythmus des Jahres: Aussaat, Ernte, Wintervorsorge, die ständige Bedrohung durch Missernten, Seuchen und herrschaftliche Abgaben.
Auf Basis von Gerichtsakten, Haushaltsbüchern, archäologischen Befunden zu Wohnverhältnissen und Ernährungsresten sowie Zunftordnungen folgt die Darstellung konkreten Lebensläufen: Eine Bauernfamilie organisierte Feldarbeit und Vorratshaltung, städtische Handwerkerfamilien navigierten Zunftregeln und Marktkonkurrenz, Frauen bewältigten Haushaltsführung neben Feldarbeit oder Markthandel-die Narrative zeigen, wie Menschen unter prekären Bedingungen Normalität schufen.
Das Buch korrigiert romantisierende Mittelalterbilder: Lebenserwartung war niedrig, medizinische Versorgung rudimentär, soziale Mobilität begrenzt.
Gleichzeitig zeigt es Handlungsspielräume: dörfliche Selbstverwaltung, nachbarschaftliche Solidarität in Notzeiten, informelle Ökonomien. Es beleuchtet Geschlechterrollen, Kindheit ohne moderne Erziehungskonzepte, die Bedeutung kirchlicher Festtage für Arbeitsrhythmen-und macht verständlich, wie materielle Zwänge alle Lebensbereiche durchdrangen.
Gleichzeitig zeigt es Handlungsspielräume: dörfliche Selbstverwaltung, nachbarschaftliche Solidarität in Notzeiten, informelle Ökonomien. Es beleuchtet Geschlechterrollen, Kindheit ohne moderne Erziehungskonzepte, die Bedeutung kirchlicher Festtage für Arbeitsrhythmen-und macht verständlich, wie materielle Zwänge alle Lebensbereiche durchdrangen.




















