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Zwei Länder, ein Leben: Wissenschaft jenseits der Mauer. Ein Akademiker zwischen DDR und Bundesrepublik – wie ideologische Grenzen eine Karriere teilten und eine Nation sich selbst wiederfand
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- Nombre de pages167
- FormatePub
- ISBN978-3-565-13615-5
- EAN9783565136155
- Date de parution19/12/2025
- Protection num.pas de protection
- Taille278 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Er war Forscher in zwei Deutschlands. In der DDR publizierte er unter sowjetischer Kontrolle, in der Bundesrepublik unter kapitalistischen Zwängen. Aber die Wissenschaft blieb dieselbe - nur die Worte durften sich ändern. Diese Biografie eines deutschen Akademikers dokumentiert das Leben zwischen zwei ideologischen Welten und den psychologischen Preis der Teilung.
Der Autor erlebte hautnah, wie Wissenschaft politisch verformt wird.
In der DDR wurden Forschungsergebnisse der Parteilinie angepasst. Im Westen mussten sie sich dem Markt unterordnen. Er beschreibt die Kollegen, die verschwanden - manche physisch, andere nur ideologisch. Die Netzwerke, die zerrissen wurden. Die Veröffentlichungen, die gelöscht oder unterschlagen wurden. Mit dem Fall der Mauer 1989 kam nicht Befreiung, sondern ein zweiter Schock: Sein gesamtes akademisches Werk wurde neu bewertet - teilweise delegitimiert, weil es unter "Bedingungen" entstanden war.
Er musste seine eigene Forschung neu rechtfertigen, seine Kollegen aus dem Osten wurden verdächtigt, ihre Kollegen aus dem Westen oft arrogant. Doch das Buch ist auch eine Geschichte der Versöhnung: Wie er gelernt hat, beide Systeme kritisch zu sehen. Wie er seine Karriere neu aufbaute - nicht als DDR-Wissenschaftler oder West-Akademiker, sondern als Brücke zwischen zwei Welten. Und wie die deutsche Wissenschaft selbst ihre eigene gespaltene Vergangenheit verarbeiten musste. Ein eindringliches Zeugnis über Ideologie, akademische Integrität und die versteckte Narben eines geteilten Landes.
In der DDR wurden Forschungsergebnisse der Parteilinie angepasst. Im Westen mussten sie sich dem Markt unterordnen. Er beschreibt die Kollegen, die verschwanden - manche physisch, andere nur ideologisch. Die Netzwerke, die zerrissen wurden. Die Veröffentlichungen, die gelöscht oder unterschlagen wurden. Mit dem Fall der Mauer 1989 kam nicht Befreiung, sondern ein zweiter Schock: Sein gesamtes akademisches Werk wurde neu bewertet - teilweise delegitimiert, weil es unter "Bedingungen" entstanden war.
Er musste seine eigene Forschung neu rechtfertigen, seine Kollegen aus dem Osten wurden verdächtigt, ihre Kollegen aus dem Westen oft arrogant. Doch das Buch ist auch eine Geschichte der Versöhnung: Wie er gelernt hat, beide Systeme kritisch zu sehen. Wie er seine Karriere neu aufbaute - nicht als DDR-Wissenschaftler oder West-Akademiker, sondern als Brücke zwischen zwei Welten. Und wie die deutsche Wissenschaft selbst ihre eigene gespaltene Vergangenheit verarbeiten musste. Ein eindringliches Zeugnis über Ideologie, akademische Integrität und die versteckte Narben eines geteilten Landes.























