SOLDES
Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*
Wer viel redet, glaubt am Ende, was er sagt.. Wie viel wissen Sie wirklich über Wolodymyr Selenskyj und der Ukraine?
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages122
- FormatePub
- ISBN978-3-7565-6958-8
- EAN9783756569588
- Date de parution06/09/2022
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille490 Ko
- Infos supplémentairesepub
- Éditeurepubli
Résumé
Als Präsidentschaftskandidat wurde Selenskyj massiv von Kolomojskyj gefördert. Radio Free Europe deckte auf, dass Selenskyj in den Jahren 2017/2018 mindestens 14 Mal erst zu Kolomojskyjs damaligem Wohnort im Exil nach Genf flog und dann nach Tel-Aviv - die letzten Male im Herbst 2018 nach der Entscheidung zur Präsidentschaftskandidatur. Kolomojskyjs langjähriger Anwalt Andrij Bohdan spielte eine prominente Rolle im Wahlkampfstab und wurde von ihm schon zu Gesprächen mit dem Leiter des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU) geschickt.
Seine Leibwächter, die zuvor Kolomojskyj schützten, als dieser noch in der Ukraine lebte, sorgten außerdem für Selenskyjs Sicherheit und wurden von dem Oligarchen bezahlt. Kolomojskyj kündigte seine Rückkehr in die Ukraine an, sollte Selenskyj gewinnen. In einem Interview antwortete Selenskyj auf die Frage des TV-Journalisten Dmitry Gordon, ob die Ukraine von Kolomojskyj regiert wird, wenn Selenskyj die Präsidentschaftswahlen gewinnt - da er nur ein von ihm gesetzter Bauer im Schach sei: "Ich bin eine absolut unabhängige Person.
Ich möchte niemanden beleidigen, aber derjenige, der mich kontrollieren wird, ist noch nicht geboren." - Wolodymyr Selenskyj, 26. Dezember 2018 Selenskyj wie einen Superhelden zu behandeln - nennen wir es Marvelisierung - spiegelt einen geopolitischen Konflikt wider, in dem reale Menschen zu Unterhaltung, zu Inhalt werden. Als Russland Kiew bombardierte, veröffentlichte die New York Post einen Artikel darüber, wer Selenskyj in der unvermeidlichen Verfilmung des Konflikts spielen könnte.
(Der Konsens: Avengers-Darsteller Jeremy Renner.) Viele Ukrainer erkennen zwar Selenskyjs jüdischen Wurzeln, bemerkenswerterweise ist dieser Umstand aber - zumindest bislang - kein Gegenstand breiter öffentlicher Diskussion geworden, wie auch die jüdische Herkunft des Premierministers Wolodymyr Hrojsman in der Ukraine nur selten erwähnt wird.
Seine Leibwächter, die zuvor Kolomojskyj schützten, als dieser noch in der Ukraine lebte, sorgten außerdem für Selenskyjs Sicherheit und wurden von dem Oligarchen bezahlt. Kolomojskyj kündigte seine Rückkehr in die Ukraine an, sollte Selenskyj gewinnen. In einem Interview antwortete Selenskyj auf die Frage des TV-Journalisten Dmitry Gordon, ob die Ukraine von Kolomojskyj regiert wird, wenn Selenskyj die Präsidentschaftswahlen gewinnt - da er nur ein von ihm gesetzter Bauer im Schach sei: "Ich bin eine absolut unabhängige Person.
Ich möchte niemanden beleidigen, aber derjenige, der mich kontrollieren wird, ist noch nicht geboren." - Wolodymyr Selenskyj, 26. Dezember 2018 Selenskyj wie einen Superhelden zu behandeln - nennen wir es Marvelisierung - spiegelt einen geopolitischen Konflikt wider, in dem reale Menschen zu Unterhaltung, zu Inhalt werden. Als Russland Kiew bombardierte, veröffentlichte die New York Post einen Artikel darüber, wer Selenskyj in der unvermeidlichen Verfilmung des Konflikts spielen könnte.
(Der Konsens: Avengers-Darsteller Jeremy Renner.) Viele Ukrainer erkennen zwar Selenskyjs jüdischen Wurzeln, bemerkenswerterweise ist dieser Umstand aber - zumindest bislang - kein Gegenstand breiter öffentlicher Diskussion geworden, wie auch die jüdische Herkunft des Premierministers Wolodymyr Hrojsman in der Ukraine nur selten erwähnt wird.























