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Was der Mensch sein könnte. Wie Renaissance-Denker zwischen Gott, Vernunft und Freiheit eine neue Anthropologie suchten
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- Nombre de pages148
- FormatePub
- ISBN978-3-565-17731-8
- EAN9783565177318
- Date de parution16/01/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Die Renaissance stellt eine Frage, die bis heute nachhallt: Was macht den Menschen aus, wenn alte Gewissheiten bröckeln? Dieses Buch folgt den Denkern, die zwischen mittelalterlicher Theologie und aufkeimendem Humanismus nach Antworten suchten - nicht in großen Systemen, sondern in Briefen, Dialogen, Traktaten, die oft vorsichtig formuliert waren, manchmal gefährlich offen.
Wir begegnen Pico della Mirandola, der die Würde des Menschen in dessen Wandelbarkeit sah.
Wir folgen Erasmus durch seine Kritik an Dogmen und seiner Suche nach praktischer Weisheit. Wir sehen Machiavelli, wie er Politik von Moral trennte und damit Entsetzen auslöste. Und wir verstehen Montaigne, der in seinen Essays das eigene Ich zum Gegenstand der Philosophie machte. Das Buch zeigt, wie diese Ideen nicht im luftleeren Raum entstanden: Druckereien verbreiteten Texte rasant, Städte boten Schutzräume für Dissens, Handelsnetze brachten fremde Perspektiven nach Europa.
Doch es gab auch Grenzen - kirchliche Zensur, politische Verfolgung, die Angst vor Häresie. Die Renaissance-Philosophie war ein Ringen um Worte, die neu definierten, ohne zu zerstören. Was bedeutete Freiheit, wenn Gott noch allgegenwärtig war? Wie konnte man Vernunft feiern, ohne die Tradition zu verraten? Und warum ist dieser intellektuelle Balanceakt bis heute relevant für unser Verständnis von Autonomie, Bildung und Verantwortung?
Wir folgen Erasmus durch seine Kritik an Dogmen und seiner Suche nach praktischer Weisheit. Wir sehen Machiavelli, wie er Politik von Moral trennte und damit Entsetzen auslöste. Und wir verstehen Montaigne, der in seinen Essays das eigene Ich zum Gegenstand der Philosophie machte. Das Buch zeigt, wie diese Ideen nicht im luftleeren Raum entstanden: Druckereien verbreiteten Texte rasant, Städte boten Schutzräume für Dissens, Handelsnetze brachten fremde Perspektiven nach Europa.
Doch es gab auch Grenzen - kirchliche Zensur, politische Verfolgung, die Angst vor Häresie. Die Renaissance-Philosophie war ein Ringen um Worte, die neu definierten, ohne zu zerstören. Was bedeutete Freiheit, wenn Gott noch allgegenwärtig war? Wie konnte man Vernunft feiern, ohne die Tradition zu verraten? Und warum ist dieser intellektuelle Balanceakt bis heute relevant für unser Verständnis von Autonomie, Bildung und Verantwortung?























