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Von der Mutter verleugnet. Im Sonnenwinkel 40 – Familienroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-69371-379-2
- EAN9783693713792
- Date de parution01/09/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille274 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Im Sonnenwinkel ist eine Familienroman-Serie, bestehend aus 75 in sich abgeschlossenen Romanen. Schauplätze sind der am Sternsee gelegene Sonnenwinkel und die Felsenburg, eine beachtliche Ruine von geschichtlicher Bedeutung.
Wundervolle, Familienromane die die Herzen aller höherschlagen lassen.
»Wo ist meine liebe Granny, Tante Margret?« , fragte der kleine Eddy Landell mit heiserem Stimmchen.
»Warum kommt sie mich gar nicht besuchen?« Margret Pahl war auf diese Frage gefasst. Einmal musste sie ja kommen, denn Eddy war jetzt schon eine Woche im Margaretenheim, das eigentlich ein Töchterheim war. Doch Margret hatte ihrer guten alten Freundin Emy Landell gern den Gefallen getan, den Sechsjährigen in ihre Obhut zu nehmen. Was sonst hätte mit Eddy geschehen sollen? »Komm, setz dich zu mir, Eddy« , sagte sie sanft.
Der Junge, rötlich-blond, mit großen braunen Augen und zierlich wie ein Mädchen, kam zögernd näher. »Du willst mir nichts Schönes sagen« , meinte er, Margret forschend anblickend. Er war sehr sensibel und sah es wohl ihrer ernsten Miene an, dass ihn nichts Gutes erwartete. Es fiel Margret unsagbar schwer, diesem kleinen Jungen mitzuteilen, dass seine Granny gestorben war, der einzige Mensch, der ganz zu ihm gehört hatte.
Eddy schloss die Augen. Margret hatte den Jungen an sich gezogen und streichelte sein Köpfchen. »Sie war krank, sehr krank, Eddy« , flüsterte sie. »Und immer sehr müde« , wisperte Eddy mit erstickter Stimme.
»Warum kommt sie mich gar nicht besuchen?« Margret Pahl war auf diese Frage gefasst. Einmal musste sie ja kommen, denn Eddy war jetzt schon eine Woche im Margaretenheim, das eigentlich ein Töchterheim war. Doch Margret hatte ihrer guten alten Freundin Emy Landell gern den Gefallen getan, den Sechsjährigen in ihre Obhut zu nehmen. Was sonst hätte mit Eddy geschehen sollen? »Komm, setz dich zu mir, Eddy« , sagte sie sanft.
Der Junge, rötlich-blond, mit großen braunen Augen und zierlich wie ein Mädchen, kam zögernd näher. »Du willst mir nichts Schönes sagen« , meinte er, Margret forschend anblickend. Er war sehr sensibel und sah es wohl ihrer ernsten Miene an, dass ihn nichts Gutes erwartete. Es fiel Margret unsagbar schwer, diesem kleinen Jungen mitzuteilen, dass seine Granny gestorben war, der einzige Mensch, der ganz zu ihm gehört hatte.
Eddy schloss die Augen. Margret hatte den Jungen an sich gezogen und streichelte sein Köpfchen. »Sie war krank, sehr krank, Eddy« , flüsterte sie. »Und immer sehr müde« , wisperte Eddy mit erstickter Stimme.




















