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Vertrauter Feind. Dr. Norden Extra 110 – Arztroman
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- Nombre de pages100
- FormatePub
- ISBN978-3-98757-619-5
- EAN9783987576195
- Date de parution08/03/2023
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille195 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBlattwerk Handel GmbH
Résumé
Nun gibt es eine Sonderausgabe - Dr. Norden Extra
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist.
Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. »Tut mir leid, Mausi, aber ich kann es nun mal nicht ändern. Arbeit ist Arbeit, da kann ich auf meine privaten Vergnügungen keine Rücksicht nehmen.« »Ist es schon so weit, dass du deine Familie eine private Vergnügung nennst?« Caroline Hübner konnte es nicht vermeiden, dass ihre Stimme schrill klang.
Wie so oft würde ihr Mann Richard wegen einer Besprechung nicht pünktlich nach Hause kommen, und die Enttäuschung darüber stand ihr ins Gesicht geschrieben. »Und was ist mit meinem Kurs heute Abend? Du hast mir doch versprochen, die Kinder zu übernehmen.« »Tut mir leid, das nächste Mal klappt's bestimmt. Und so wichtig ist dieser Computerkurs auch wieder nicht. Eine reine Beschäftigungstherapie. Aber ich muss jetzt aufhören.
Bis später.« Richard beendete das Gespräch abrupt, und Caro starrte auf den Hörer in ihrer Hand. »Das nächste Mal? Und was ist mit heute?« , fragte sie sich selbst, als eine quengelnde Kinderstimme ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. »Ich will auch mit Papa reden.« Kleine Hände klammerten sich an Caros Hosenbeine. Die holte tief Luft, als könnte sie sich so die nötige Geduld für ihre drei Kinder holen und bückte sich, um den kleinen Quälgeist hochzuheben.
»Papa hat jetzt keine Zeit, Lilly.
Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. »Tut mir leid, Mausi, aber ich kann es nun mal nicht ändern. Arbeit ist Arbeit, da kann ich auf meine privaten Vergnügungen keine Rücksicht nehmen.« »Ist es schon so weit, dass du deine Familie eine private Vergnügung nennst?« Caroline Hübner konnte es nicht vermeiden, dass ihre Stimme schrill klang.
Wie so oft würde ihr Mann Richard wegen einer Besprechung nicht pünktlich nach Hause kommen, und die Enttäuschung darüber stand ihr ins Gesicht geschrieben. »Und was ist mit meinem Kurs heute Abend? Du hast mir doch versprochen, die Kinder zu übernehmen.« »Tut mir leid, das nächste Mal klappt's bestimmt. Und so wichtig ist dieser Computerkurs auch wieder nicht. Eine reine Beschäftigungstherapie. Aber ich muss jetzt aufhören.
Bis später.« Richard beendete das Gespräch abrupt, und Caro starrte auf den Hörer in ihrer Hand. »Das nächste Mal? Und was ist mit heute?« , fragte sie sich selbst, als eine quengelnde Kinderstimme ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. »Ich will auch mit Papa reden.« Kleine Hände klammerten sich an Caros Hosenbeine. Die holte tief Luft, als könnte sie sich so die nötige Geduld für ihre drei Kinder holen und bückte sich, um den kleinen Quälgeist hochzuheben.
»Papa hat jetzt keine Zeit, Lilly.























