OFFRE LISEUSES
Une liseuse achetée = une housse offerte* jusqu'au 21 juin
Über naive und sentimentalische Dichtung. Philosophie-Digital Nr. 41
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages146
- FormatePub
- ISBN978-3-96118-038-7
- EAN9783961180387
- Date de parution15/04/2019
- Protection num.pas de protection
- Taille369 Ko
- Infos supplémentairesepub
- Éditeurandersseitig.de
Résumé
Über naive und sentimentalische Dichtung ist eine dichtungstheoretische Abhandlung von Friedrich Schiller aus dem Jahre 1795. In ihr beschreibt Schiller verschiedene Typen dichterischen Weltverhältnisses. Die Schrift ist eingebettet in eine Geschichtsphilosophie (Natur - Kultur - Ideal) und Kulturkritik. Die Gegenwart, das Stadium der Kultur, wird als kritisch und überwindenswert dargestellt.
Wie in den Ästhetischen Briefen kreisen Schillers Überlegungen um die Frage, ob in der Kunst ein Potential zur Überwindung des Ganzheitlichkeitsverlusts und der Naturwidrigkeit des gegenwärtigen Zeitalters bereitliegt.
Den angestrebten Zustand nennt Schiller "Ideal". Die Instanzen, in denen es zur Darstellung gelangt, sind die "Natur" in der Form des "Naiven" und die "sentimentalische" Dichtung. Im Fortgang der Schrift zeigt sich, dass das Naive in der Gegenwart nicht wiederholbar ist - eigentlich ist es selbst schon eine Projektion des sentimentalischen Bewusstseins -, auf der anderen Seite die sentimentalische Dichtung unter den schwierigen Bedingungen der Gegenwart letztlich nicht gelingen kann.
Dies gilt für alle drei Unterarten der sentimentalischen Dichtung - Satire, Elegie und Idylle. Selbst die Idylle, die den "Vorschein" des Ideals leisten könnte, scheitert daran, dass in ihrer konkreten Darstellung "die Wirklichkeit mit ihren Schranken und die Kultur mit ihrer Künstelei" zutage tritt. Sie kann die Abweichung zwischen Ideal und Wirklichkeit nicht aufheben, sondern nur reproduzieren.
Den angestrebten Zustand nennt Schiller "Ideal". Die Instanzen, in denen es zur Darstellung gelangt, sind die "Natur" in der Form des "Naiven" und die "sentimentalische" Dichtung. Im Fortgang der Schrift zeigt sich, dass das Naive in der Gegenwart nicht wiederholbar ist - eigentlich ist es selbst schon eine Projektion des sentimentalischen Bewusstseins -, auf der anderen Seite die sentimentalische Dichtung unter den schwierigen Bedingungen der Gegenwart letztlich nicht gelingen kann.
Dies gilt für alle drei Unterarten der sentimentalischen Dichtung - Satire, Elegie und Idylle. Selbst die Idylle, die den "Vorschein" des Ideals leisten könnte, scheitert daran, dass in ihrer konkreten Darstellung "die Wirklichkeit mit ihren Schranken und die Kultur mit ihrer Künstelei" zutage tritt. Sie kann die Abweichung zwischen Ideal und Wirklichkeit nicht aufheben, sondern nur reproduzieren.






















