Todesspur durch Wyoming. U.H. Wilken 3 – Western

Par : U.H. Wilken
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  • Nombre de pages100
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7409-2664-9
  • EAN9783740926649
  • Date de parution01/11/2022
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille168 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurKelter Media

Résumé

U. H. Wilken war einer der ganz großen Autoren, die den Western prägten und entscheidend zum Erfolg dieses Genres beitrugen. Er versteht es besonders plastisch spannende Revolverduelle zu schildern und den ewigen Kampf zwischen einem gesetzestreuen Sheriff und einem Outlaw zu gestalten. U. H. Wilken ist zugleich einer der bestinformierten Autoren und kennt sich genau in der Historie des Wilden Westens aus.
Was er schreibt, lässt sich hautnah belegen. Ein Meister seines Fachs, der mit Leidenschaft und Herzblut die großen Geschichten nachzeichnet, die sich in der Gründerzeit ereigneten. Sie warteten schon gegenüber dem Marshal's Office im tiefen Schatten der Häuser und hielten die Colts bereit. Quietschend schwang die Tür des Office auf, und flackernder Lichtschein fiel auf die Straße. Langsam trat ein Mann aus dem Office und verharrte an der Türschwelle.
Schwarz hob er sich vor dem Licht ab, sah die Straße hinauf zum Saloon, wo die erleuchteten Fenster helle Rechtecke in die Schwärze der Nacht zeichneten, atmete tief ein und straffte sich. Hinter ihm im Office schlug die Standuhr die zwölfte Stunde. Er sah nicht die Männer zwischen den Häusern auf der anderen Seite, nicht ihre brutalen und zynisch grinsenden Gesichter, nicht den Hass in ihren Augen.
Es war Zeit, durch die Stadt zu gehen wie jede Nacht zur selben Stunde. In dieser Nacht endete der Rundgang des Deputy Marshals vor dem Office, noch bevor er begonnen hatte. Aus dem Dunkel flammten die grellen Mündungsfeuer herüber, peitschten die Schüsse durch die Stille, tobte der Knall die Straße hinauf und stieß gegen die Häuser, ließ die Fensterscheiben klirren und zerflatterte über den Dächern.
Torkelnd bewegte sich der Deputy über die Bretter des Gehsteigs, prallte gegen den Dachpfosten und stürzte zurück, lag auf dem Gesicht, und die Radsporen an seinen Stiefeln klingelten wie fernes Geläute. Hart trommelten die Hufe vieler Pferde über den Hinterhof, pochten dumpf davon und erstickten weit draußen auf der Ebene. Von den fernen hohen Bergen kam das Echo der Schüsse schwach zurück. Es war nicht mehr still in der Stadt; Türen klappten, Stimmen wurden laut, und Männer hasteten über die Straße.
In einem kleinen Haus am Stadtrand richtete sich ein großer sehniger Mann auf seinem harten Lager auf und horchte hinaus. Mit heftiger Bewegung riss er die Decke zur Seite, schnellte hoch und packte den schweren Waffengurt, legte ihn um und fuhr in die Stiefel hinein, stampfte einige Male und warf sich die lange Lederjacke über. »Daddy« , tönte da eine verschlafene Stimme durch den dunklen Raum, »was ist denn draußen los? Waren das nicht Schüsse gewesen?« »Ja, mein Junge« , antwortete der Mann mit rauer Stimme.
U. H. Wilken war einer der ganz großen Autoren, die den Western prägten und entscheidend zum Erfolg dieses Genres beitrugen. Er versteht es besonders plastisch spannende Revolverduelle zu schildern und den ewigen Kampf zwischen einem gesetzestreuen Sheriff und einem Outlaw zu gestalten. U. H. Wilken ist zugleich einer der bestinformierten Autoren und kennt sich genau in der Historie des Wilden Westens aus.
Was er schreibt, lässt sich hautnah belegen. Ein Meister seines Fachs, der mit Leidenschaft und Herzblut die großen Geschichten nachzeichnet, die sich in der Gründerzeit ereigneten. Sie warteten schon gegenüber dem Marshal's Office im tiefen Schatten der Häuser und hielten die Colts bereit. Quietschend schwang die Tür des Office auf, und flackernder Lichtschein fiel auf die Straße. Langsam trat ein Mann aus dem Office und verharrte an der Türschwelle.
Schwarz hob er sich vor dem Licht ab, sah die Straße hinauf zum Saloon, wo die erleuchteten Fenster helle Rechtecke in die Schwärze der Nacht zeichneten, atmete tief ein und straffte sich. Hinter ihm im Office schlug die Standuhr die zwölfte Stunde. Er sah nicht die Männer zwischen den Häusern auf der anderen Seite, nicht ihre brutalen und zynisch grinsenden Gesichter, nicht den Hass in ihren Augen.
Es war Zeit, durch die Stadt zu gehen wie jede Nacht zur selben Stunde. In dieser Nacht endete der Rundgang des Deputy Marshals vor dem Office, noch bevor er begonnen hatte. Aus dem Dunkel flammten die grellen Mündungsfeuer herüber, peitschten die Schüsse durch die Stille, tobte der Knall die Straße hinauf und stieß gegen die Häuser, ließ die Fensterscheiben klirren und zerflatterte über den Dächern.
Torkelnd bewegte sich der Deputy über die Bretter des Gehsteigs, prallte gegen den Dachpfosten und stürzte zurück, lag auf dem Gesicht, und die Radsporen an seinen Stiefeln klingelten wie fernes Geläute. Hart trommelten die Hufe vieler Pferde über den Hinterhof, pochten dumpf davon und erstickten weit draußen auf der Ebene. Von den fernen hohen Bergen kam das Echo der Schüsse schwach zurück. Es war nicht mehr still in der Stadt; Türen klappten, Stimmen wurden laut, und Männer hasteten über die Straße.
In einem kleinen Haus am Stadtrand richtete sich ein großer sehniger Mann auf seinem harten Lager auf und horchte hinaus. Mit heftiger Bewegung riss er die Decke zur Seite, schnellte hoch und packte den schweren Waffengurt, legte ihn um und fuhr in die Stiefel hinein, stampfte einige Male und warf sich die lange Lederjacke über. »Daddy« , tönte da eine verschlafene Stimme durch den dunklen Raum, »was ist denn draußen los? Waren das nicht Schüsse gewesen?« »Ja, mein Junge« , antwortete der Mann mit rauer Stimme.
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